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	<title>Begeisterung Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
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	<title>Begeisterung Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
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		<title>Blogparade: Ein Zimmer nur zum Schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2017 21:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Zimmer nur zum Schreiben. Das ist das Thema der Blogparade, die die Autorin Ricarda Howe vor sechs Wochen ausgerufen hat. Wie immer bin ich mit meinem Beitrag spät dran. Heute endet die Blogparade. Der Grund dafür, dass Ricarda das Schreibzimmer gerade jetzt in ihrem Blog thematisierte, ist ihr eigenes kleines Refugium, das sie vor [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zimmer nur zum Schreiben. Das ist das Thema der Blogparade, die die <a href="http://schreibsuechtig.de/schreibzimmer-blogparade/" target="_blank" rel="noopener">Autorin Ricarda Howe</a> vor sechs Wochen ausgerufen hat. Wie immer bin ich mit meinem Beitrag spät dran. Heute endet die Blogparade.</p>
<p>Der Grund dafür, dass Ricarda das Schreibzimmer gerade jetzt in ihrem Blog thematisierte, ist ihr eigenes kleines Refugium, das sie vor einigen Wochen in Berlin bezog. Ein kleines möbliertes Zimmer,  weitab von Alltagsstörungen durch Partner, Kinder, Haustiere, Zeugen Jehovas, die Berliner Verkehrsbetriebe, Wasseradern, tektonische Plattenverschiebungen und ähnliche störende Einflüsse, reduziert auf das Wesentliche: Schreibtisch, Stromanschluss, Stuhl. Auf Twitter und in ihrem Blog postete sie <a href="http://schreibsuechtig.de/schr31b/wp-content/uploads/2017/06/mein-schreibzimmer2.jpg" target="_blank" rel="noopener">verlockende Fotos ihrer neuen Errungenschaft</a>. Und sie schrieb, wie positiv sich dadurch ihr Schreibprozess verändert hat.</p>
<p>Und schon hatte sich der sprichwörtliche Floh ins Ohr gesetzt: Ein Schreibzimmer! Über den Dächern von Berlin! Muss ich auch haben! Und wenn schon nicht in Berlin, dann eben in Köln. Ist ja auch was. Mit einem von der Welt isolierten Schreibzimmer kämen Disziplin und Produktivität auch endlich in <em>meinen</em> Schreibprozess! Alle meine Schreibprobleme würden endlich gelöst!</p>
<p>Ich durchkämmte sofort die einschlägigen Anzeigen auf Immobilienscout24.de und erkannte rasch, dass das ein teurer Spaß würde. Vielleicht ein einzelner Arbeitsplatz in einer Bürogemeinschaft? Eigentlich auch unverhältnismäßig teuer. Und überhaupt: Je länger ich nachdenke … Habe ich nicht eigentlich alles, was ich zum Schreiben brauche? Mache ich mir nicht etwas vor, wenn ich glaube, Investitionen schreiben Bücher? Suche ich nicht schon wieder nach Gründen und Ausflüchten, was angeblich dafür verantwortlich ist, dass ich nicht mehr und disziplinierter schreibe?</p>
<p>Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, muss ich das bejahen. Denn die Zeugen Jehovas klingel<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1684" src="http://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01666-226x300.jpg" alt="" width="226" height="300" srcset="https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01666-226x300.jpg 226w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01666-768x1019.jpg 768w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01666-772x1024.jpg 772w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01666-1080x1433.jpg 1080w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" />n bei mir schon lange nicht mehr, und die Kölner Bucht ist weitgehend tektonisch stabil. Auch sonst habe ich keine störenden Einflüsse. Und ich habe jeglichen Platz zum Schreiben, den ich mir wünsche. Ich habe ein gemütliches Wohnzimmer mit einer kleinen Schreibecke und einem eigens dazu angeschafften Sekretär. Wenn ich mich umdrehe, ist dort mein eigenes Schreibzimmer mit Schreibtisch und Bücherwand. Auch im Rest der Wohnung kann ich tun, was ich will. Niemand runzelt die Stirn, wenn ich die Wohnzimmertür mit Tafelfolie beklebe und mit Flüssigkreidestiften Plotideen draufkritzele. Niemand mault über die vielen Bücher, die überall rumliegen (Merke: Wenn es Bücher sind, ist es keine Unordnung!), oder wenn ich schon wieder Notizbücher kaufe.<img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1687" src="http://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01667-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" srcset="https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01667-216x300.jpg 216w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01667-768x1067.jpg 768w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01667-737x1024.jpg 737w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01667-1080x1500.jpg 1080w" sizes="(max-width: 216px) 100vw, 216px" /><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1685" src="http://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01661-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01661-300x200.jpg 300w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01661-768x512.jpg 768w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01661-1024x683.jpg 1024w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC01661-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Woran liegt es also, dass ich so schwer zu Potte komme? Am fehlenden Schreibzimmer jedenfalls nicht. Auch nicht daran, dass ich meine Umgebung nicht gut ausblenden könnte, wenn ich außerhalb meiner vier Wände unterwegs bin. Ich habe schon total produktive Schreibsessions in mit 300 km/h dahin brausenden ICEs, in Biergärten, in überfüllten Cafès und in Irish Pubs, umgeben von hundert betrunkenen Iren und oder Briten, bei 100 Dezibel Rockmusik aus den Boxen hinter mich gebracht. Jetzt gerade sitze ich in Köln auf dem Alter Markt vor dem Corkonian, hinter mir fiedelt eine Studentin auf der Geige, neben mir pickt ein Dutzend Tauben an einem Dönerbrotrest, und ich schreibe seit zwei Stunden mit viel Spaß diesen Artikel bei <span style="text-decoration: line-through;">einem</span>, <span style="text-decoration: line-through;">zwei</span>, drei gepflegten Pint Guinness. Allein: Es passiert zu selten. Also, das Schreiben, nicht das Bier trinken. Würde ich so viel schreiben wie Bier trinken, wäre ich vermutlich einer der produktivsten Autoren der Neuzeit. Aber kaum bin ich zu Hause, lasse ich mich von allen dort vorhandenen Möglichkeiten zur Bequemlichkeit zu leicht hinreißen: Couch, Fernseher, Kühlschrank, Internet, alles verlockt zum Pause machen. Wie schade um die Zeit und die vielen kreativen Gedanken! Es macht mich regelrecht traurig, wenn ich an mein leise weinendes Manuskript denke (schönen Gruß an die wunderbare <a href="http://maditasternberg.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener">Madita Kohrt</a>, die mir dieses lyrische Bild in einem Tweet beschert hat).</p>
<p>Einen wichtigen Denkanstoß lieferte mir die Autorin <a href="http://www.little-edition.de/blogparade-schreibzimmer/" target="_blank" rel="noopener">Toni Scott</a> mit ihrem Beitrag zur Blogparade. Sie schreibt in ihrem Beitrag wunderbar poetisch über ihren Garten und ihr Schreibzimmer als Denkräume. Es sei ihr nicht so wichtig, <em>wo</em> sie schreibe, sondern dass sie Denkräume habe und frei von Ablenkung sei. Denkräume. Kreativräume. Können das meine Zauberworte werden? Ricarda Howe schreibt in ihrem Berliner Refugium, Toni Scott in ihrem Garten oder dem Schreibzimmer, letztes Jahr besuchte ich einen Maler in Leipzig, der in einem Keller, der nach allem anderen, aber nicht nach einem Atelier aussieht, seine Bilder malt. Und ich? Letztlich läuft es auf dasselbe hinaus: Ich habe alle Möglichkeiten. Ich muss aus dem Raum, den ich habe, einen Denkraum, einen Kreativraum machen.</p>
<hr />
<p>&nbsp; </p>
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		<title>Harry-Potter-Mitternachtspremiere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 16:39:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Potter-Virus hat mich verhältnismäßig spät erwischt. Das war 2000 oder so. Der vierte Band war schon auf dem Markt. Dafür war der Krankheitsverlauf umso schwerer. Ich war bei den Buch-Neuerscheinungen ab Band fünf immerhin vier oder fünf Mal tief in der Nacht beim Verkaufsstart dabei (sowohl englische wie auch deutsche Premierenverkäufe, daher die hohe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2011/07/12/harry-potter-mitternachtspremiere/">Harry-Potter-Mitternachtspremiere</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Potter-Virus hat mich verhältnismäßig spät erwischt. Das war 2000 oder so. Der vierte Band war schon auf dem Markt. Dafür war der Krankheitsverlauf umso schwerer. Ich war bei den Buch-Neuerscheinungen ab Band fünf immerhin vier oder fünf Mal tief in der Nacht beim Verkaufsstart dabei (sowohl englische wie auch deutsche Premierenverkäufe, daher die hohe Zahl). Aber irgendwie bin ich nie auf die Idee gekommen, mal zur Mitternachtspremiere eines Potter-Films ins Kino zu gehen. Heute frage ich mich, wieso eigentlich.</p>
<p>Denn Harry Potter ist seit langem ein Teil meines Lebens geworden. Und wird es wohl auch noch eine Weile bleiben. Hätte ich sonst damit angefangen, ein dickes fettes Buch in Form einer liebevollen <a title="Heinrich, du siehst genauso aus wie dein Vater – Die wahre Harry-Potter-Parodie" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/die-wahre-harry-potter-parodie/">Harry-Potter-Parodie</a> darüber zu schreiben und nicht eher damit aufzuhören, bis nicht wenigstens sechshundertfünfzig (Norm)Seiten vollgeschrieben waren? Wohl nicht.</p>
<p>Und so finde ich es umso passender, dass ich gerade heute Nacht dabeisein werde. Beim letzten Vorhang, bei &#8222;Harry Potter und die Heiligtümer des Todes &#8211; Teil 2&#8220;. Ich freu mich drauf (okay, auf den unsäglichen Epilog nicht, aber dabei kann ich ja an irgendwas Schönes denken), auch wenn ich hinterher bestimmt ein bisschen wehmütig sein werde.</p>
<p style="font-size: large; font-style: italic;">Euer erwartungsfrohes Schreiberlein</p>
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		<title>Heia, Walpurgisnacht!</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2011/04/30/heia-walpurgisnacht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 16:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit ich vor ein paar Jahren in der Walpurgisnacht das Schlusskapitel meiner Harry-Potter-Parodie »Heinrich, du siehst genauso aus wie dein Vater« schrieb, das ebenfalls ausgerechnet in der Walpurgisnacht spielt, hat die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai für mich eine seltsam sentimentale Bedeutung. Gern vergrab ich mich in dann bei Kerzenschein hinter Bildschirm [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2011/04/30/heia-walpurgisnacht/">Heia, Walpurgisnacht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich vor ein paar Jahren in der Walpurgisnacht das Schlusskapitel meiner Harry-Potter-Parodie <a title="Heinrich, du siehst genauso aus wie dein Vater – Die wahre Harry-Potter-Parodie" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/die-wahre-harry-potter-parodie/">»Heinrich, du siehst genauso aus wie dein Vater«</a> schrieb, das ebenfalls ausgerechnet in der Walpurgisnacht spielt, hat die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai für mich eine seltsam sentimentale Bedeutung. Gern vergrab ich mich in dann bei Kerzenschein hinter Bildschirm und Tastatur zwischen viel Papier an meinem Schreibtisch und versuche, den Geist der damaligen Nacht wieder heraufzubeschwören.</p>
<p>So feiert denn allerorten die Walpurgisnacht, liebe Bücherschwärmer und Lesebegeisterte, tanzt in den Mai, trinkt und feiert  wie es euch behagt, ich schwelge derweil ein wenig im Erfinden neuer Geschichten und lausche dem leisen Murmeln der Büchertrolle in den Regalen.</p>
<p><strong><em style="font-size: larger;">Heia, Walpurgisnacht! </em></strong></p>
<p style="font-size: smaller; margin-top: -15pt;">(Schlachtruf von Otfried Preußlers &#8222;Die Kleine Hexe&#8220;)</p>
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		<title>Rückläufe aus der ersten Leserunde</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/03/12/ruecklaufe-erste-leserunde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2006 22:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Probeleser]]></category>
		<category><![CDATA[Ueberarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Ausdrucke habe ich erstellt und verteilt. Verwertbares Feedback habe ich bisher von zweien meiner Leser, die das Manuskript bereits komplett durchgearbeitet haben. Das (für mich) wichtigste Ergebnis ist, dass ich es (das Manuskript) nicht einstampfen werde. Es geht weiter! Es gab (natürlich) kein Lob über den grünen Klee. Wenn dem so wäre, müsste ich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Ausdrucke habe ich erstellt und verteilt. Verwertbares Feedback habe ich bisher von zweien meiner Leser, die das Manuskript bereits komplett durchgearbeitet haben.</p>
<p>Das (für mich) wichtigste Ergebnis ist, dass ich es (das Manuskript) nicht einstampfen werde. Es geht weiter!</p>
<p>Es gab (natürlich) kein Lob über den grünen Klee. Wenn dem so wäre, müsste ich auch argwöhnen, mir zu unkritische Testleser gesucht zu haben. Ich würde jedoch beide als durchaus gnadenlose Kritiker einstufen. Insofern hat ihr Feedback viel Gewicht. Es sind schon einige sehr wesentliche Punkte angemerkt worden. Bei Fragen inhaltlicher Art werde ich erstmal den Rücklauf aller fünf Statements abwarten und dann Punkt für Punkt entscheiden, ob und wo ich ändere. Allerdings gibt es auch ein paar grundsätzliche Mängel, die festgestellt wurden. Manches davon hatte ich selber schon immer in Verdacht, noch nicht koscher zu sein. Das wurde mir jetzt bestätigt. Auf der einen Seite ist das natürlich ganz okay, weil es mir zeigt, dass mein eigener Eindruck von bestimmten Dingen noch in Ordnung ist und dass die Selbstreflektion funktioniert. Andererseits handelt es sich um Punkte, die zum Teil recht weitreichend sind und die größere Änderungen zur Folge haben werden.</p>
<p><span id="more-25"></span>Ein sehr positiver Aspekt der Rückläufe ist, dass mir etwas gelungen ist, was heimlich mein Ziel war: Dass die Leute vergessen, wozu sie überhaupt lesen und vergessen, Anmerkungen an den Rand zu kritzeln, sondern einfach anfangen zu schmökern und, im Idealfall, nicht aufhören können. Zumindest  in Teilen scheint das eingetreten zu sein. Und das ist das Tollste, was mir passieren konnte. Es macht mich schon ein wenig stolz, muss ich sagen.</p>
<p>Dennoch führen die Rückläufe dazu, dass ich mich von meinem ursprünglichen Zeitziel verabschieden werde. Ich kalkuliere mal, dass ich nach der jetzt laufenden Überarbeitung eine weitere folgen lasse, in der ich die nach dem Testlesen fälligen Änderungen einbauen werde. Erst danach werde ich mich nochmals Lesefluss und Stil widmen. Es wird auch noch mindestens eine weitere Leserunde geben, in der ich nochmal einige der jetzigen Testleser und dazu ein paar Neue belästigen werde.</p>
<p>Eine solche Verschiebung hat allerdings auch etwas Gutes: Es nimmt mir den Druck, unbedingt in den nächsten Tagen fertig werden zu müssen. So, und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss weiterarbeiten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/03/12/ruecklaufe-erste-leserunde/">Rückläufe aus der ersten Leserunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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		<title>Überirdisch</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/04/02/ueberirdisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2005 09:33:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Rohfassung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schwer zu beschreiben, was am 20. März, dem letzten Tag meines Vier-Wochen-Urlaubs, passiert ist. Plötzlich war es vollbracht! Die Rohfassung der Geschichte war fertiggestellt. Nach 20 Tagen! Auf einem Umfang von 204 Normseiten erstreckte sich das erste Abenteuer von Heinrich Töpfer und seinen Freunden. Noch ist es ein weiter Weg, bis das Skript [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/04/02/ueberirdisch/">Überirdisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schwer zu beschreiben, was am 20. März, dem letzten Tag meines Vier-Wochen-Urlaubs, passiert ist. Plötzlich war es vollbracht! Die Rohfassung der Geschichte war fertiggestellt. Nach 20 Tagen! Auf einem Umfang von 204 Normseiten erstreckte sich das erste Abenteuer von Heinrich Töpfer und seinen Freunden. Noch ist es ein weiter Weg, bis das Skript wirklich den Status <em>fertig</em> erreicht, aber es ist ein ganz unglaubliches Gefühl, wenn man den letzten von vielen hundert Absätzen mit einem Punkt beschließt und das letzte Wort unter einen Text schreibt, der einen über Wochen die Außenwelt völlig vergessen ließ.</p>
<p>Ich versuche nicht weiter, es in Worte zu fassen, es kann nur misslingen&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/04/02/ueberirdisch/">Überirdisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Über das Allez-Gefühl</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/03/16/ueber-das-allez-gefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2005 20:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie schon mal ein Damen-Tennisspiel gesehen, in dem Justine Henin-Hardenne mitspielte? Vielleicht wird Ihnen aufgefallen sein, dass sie nach fast jedem gewonnenen Punkt mehr oder weniger laut &#8222;Allez&#8220; ([franz.] Na los!, Komm schon!) ruft. Bei ihren Gegenerinnen ist das nicht immer wohl gelitten, weil sie es auch tut, wenn ein gewonnener Punkt auf dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/03/16/ueber-das-allez-gefuehl/">Über das Allez-Gefühl</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie schon mal ein Damen-Tennisspiel gesehen, in dem Justine Henin-Hardenne mitspielte? Vielleicht wird Ihnen aufgefallen sein, dass sie nach fast jedem gewonnenen Punkt mehr oder weniger laut &#8222;Allez&#8220; ([franz.] <em>Na los!, Komm schon!</em>) ruft. Bei ihren Gegenerinnen ist das nicht immer wohl gelitten, weil sie es auch tut, wenn ein gewonnener Punkt auf dem Fehler der Gegnerin beruht. Sie lässt sich von Kritik nicht beirren und tut es weiter. <em>Allez!</em> Warum tut sie das? Sie tut es, weil es sie aufbaut. Sie peitscht sich nach vorn, sie freut sich auch über Schläge, die sie schon tausend Mal gespielt hat und sie schöpft Kraft selbst aus kleinen Erfolgen.</p>
<p>Beim Schreiben ist es ganz ähnlich. Es ist schwer, die entsprechenden Empfindungen in Worte zu fassen. Aber, wenn ich einen Dialog zu Papier (oder zu Bildschirm) gebracht habe, eine Metapher, einen Witz, eine griffige Beschreibung, dann geht es mir häufig wie dieser Tennisspielerin: Ich reiße die Finger von der Tastatur los, springe überwältigt auf, balle die Faust und sage: <em>Ja, das ist es!</em> Klingt melodramatisch, ist aber so. <img decoding="async" alt=")" src="http://abgebloggt.heinrich-toepfer.de/img/smilies/icon_smile.gif" /></p>
<p>Selbst, wenn das Skript schon hunderte Seiten lang ist und Dialoge, Gags und Beschreibungen im Überfluss enthält&#8230; selbst, wenn das Gesamtwerk vielleicht der letzte Schund ist und in den Augen eines Lektors nicht einmal müde belächelt wird, so ist es doch immer wieder ein gutes Gefühl, eine Szenerie zu erschaffen, einen Charakter zu beschreiben, ihn ein Gespräch führen zu lassen, das es vorher so nicht gab. Auch, wenn das Skript am Ende durchfällt: Es ist faszinierend zu beobachten, wie aus Worten Sätze, aus Sätzen Szenen und aus Szenen Kapitel werden und es ist großartig, einen Anteil an diesem Schaffensprozess zu haben, wie er stärker nicht sein kann!</p>
<p>Ich halte es für unverzichtbar wichtig, aus der Arbeit Freude zu schöpfen und auch ich bleibe dabei: Und sei es nur der kleine Erfolg <em>eines einzigen Wortes</em>, das mir an <em>dieser</em> Stelle gefällt und das ich schon tausend Mal geschrieben habe. <em>Allez!</em> </p>
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