Tag Archives: Charakterbuilding

Schreiberleins Harry-Potter-Parodie: Die Hauptfiguren stellen sich vor (3)

Moin, liebe Leser. Mein Name ist Töpfer. Heinrich Töpfer. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Über das Geheimnis hinter pottermore.com weiß ich auch nichts. Außer, dass sich die Hinweise darauf verdichten, dass es sich um ein Multiplayer-Rollenspiel handeln könnte. Wär schon lustig, mal wieder in Hochwärts, pardon: Hogwarts zu sein und dort nach Lust und Laune herumlaufen zu können, oder?

Na, egal was es wird, mir zeigt es jedenfalls, das die Potter-Hysterie keinesfalls tot ist. Und warum sollte da nicht auch Platz für uns, meine beiden besten Freunde Rum und Lärmine und mich, in einer netten kleinen Harry-Potter-Parodie sein? Also: Nachdem sich Rum und Lärmine zuletzt schon hier vorgestellt haben, bin ich heute an der Reihe. Immerhin wurde ja das Buch nach mir benannt. Und wenn du gern mehr über mich lesen möchtest, klick einfach auch mein nebenstehendes Bild.

Leave a Comment

Filed under einfach alles, schreiben

Schreiberleins Harry-Potter-Parodie: Die Hauptfiguren stellen sich vor (2)

Hi, ihr Lieben. Heute läuft die zweite Runde der Vorstellung der Hauptfiguren aus Schreiberleins Harry-Potter-Parodie “Heinrich, du siehst genauso aus wie dein Vater.” Die ganzen Probekapitel hast du ja hoffentlich schon gelesen, oder? Um das ganze abzurunden, kommen nun also wir, die Hauptdarsteller, zu Wort.

Ich bin Lärmine Danger und repräsentiere die parodierte Version von Hermine Granger, der schlauen Hexe aus den Harry-Potter-Romanen. In ein paar Tagen wird dann Heinrich Töpfer folgen, der Namensgeber unserer schrägen Abenteuer.

Also, wenn du mich gern näher kennenlernen möchtest, und ich hoffe, das möchtest du, klick einfach auf mein nebenstehendes Bild.

Leave a Comment

Filed under einfach alles, schreiben

Schreiberleins Harry-Potter-Parodie: Die Hauptfiguren stellen sich vor (1)

Rum KiesnieHi, ich bin Rum. Rum Kiesnie, einer der Hauptprotagonisten aus Schreiberleins Harry-Potter-Parodie “Heinrich, du siehst genauso aus wie dein Vater”, und bin so etwas wie die parodierte Version meines Vorbilds Ron Weasley aus den Harry-Pottter-Romanen.

Möchtest du mich näher kennenlernen? Mich, meinen Kumpel Heinrich und unsere gemeinsame beste Freundin Lärmine Danger? Dann sei herzlich eingeladen zu erfahren, was es mit uns auf sich hat. Wir werden uns hier der Reihe nach vorstellen. Ich mache mal den Anfang, Heinrich und Lärmine folgen in ein paar Tagen.

Klick auf mein Bild und du bist mittendrin im Vergnügen.

Leave a Comment

Filed under einfach alles, schreiben

Wie man eine Figur erschafft (3), oder: Die schwere Kindheit

Oh weh, schon wieder mehr als ein Quartal rum und noch nichts gebloggt. Nu aber …

Beim letzten Mal habe ich kurz dargestellt, was alles bei der Beschreibung einer Romanfigur zu beachten ist. Dabei habe ich mich allerdings ausschließlich auf die Äußerlichkeiten beschränkt. Zu einer vollständigen Figur gehört jedoch wesentlich mehr als das. Was bisher noch fehlt, sind die Eigenschaften, die den eigentlichen Charakter ausmachen, die psychologischen bzw. soziologischen Eigenschaften. Bevor nun der geneigte Leser aufstöhnt und sagt, das sei doch alles übertrieben und ob man nicht die Kirche im Dorf lassen solle, sei an ein paar Dinge erinnert:

1. Die Biografierung einer Figur ist kein Selbstzweck. Sie dient dazu, sich selbst über die Figur besser klarzuwerden, sie kennenzulernen, ihre Macken, ihre Stärken und ihre Schwächen einschätzen zu können, zu wissen, wie sie zu dem geworden ist, was sie ist, wie sie in bestimmten Situationen reagieren wird, und warum. Nur wer seine Figuren kennt und sie im Griff hat, ist in der Lage, sie glaubwürdig und überzeugend agieren zu lassen.

2. Je wichtiger die Figur für die Geschichte, desto genauer sollte man sich im Vorfeld Gedanken über sie machen. Dies führt zwangsläufig dazu, dass eine Biografie bzw. ein Steckbrief für eine Figur umso umfangreicher wird, je stärker ihre Rolle in der Geschichte ist. Nicht zu jeder Figur muss jeder Aspekt ausgearbeitet werden. Das volle Programm gibt’s nur für die Hauptfiguren.

3. Je mehr Figuren, je mehr Verbindungen untereinander, desto größer der Biografierungsaufwand. Schreiben Sie ein Roadmovie, in dem es um die Geschichte des Ich-Erzählers geht, der versucht, auf einem Motorrad-Roadtrip durch die Wüste von Arizona über eine verflossene Liebe hinwegzukommen, und dabei nur zwei eingeborene Navajo-Indianer trifft, werden Sie mit der Biografiererei schnell fertig sein. Anders, wenn Sie ein Historienepos über drei Generationen hinweg schreiben.

Continue reading

Leave a Comment

Filed under einfach alles, schreiben