Tag Archives: Interview

Eastereggs (3) und ein Ausblick

Es hat ein wenig länger gedauert, das dritte Osterei auszubrüten, nachdem zunächst die neuerliche Erwähnung des Töpfer-Blogs bei T-Online meine Aufmerksamkeit erforderte und ich mich anschließend an eine Überarbeitung meiner Probekapitel (werden in den nächsten Tagen veröffentlicht) begeben habe, aber nun ist es endlich online. Das dritte Ei hat außerdem noch ein Anhängsel bekommen: Rum hatte es ja schon vermutet, dass es Lärmine möglicherweise gelungen ist, mir einige Informationen zum derzeitigen Stand der Dinge und zum Ausblick auf den weiteren Fortgang der Arbeiten zu entlocken. Tja, er hatte recht. Einen Link auf das Gespräch könnt ihr am Schluss des dritten Eastereggs finden.

Tschüss bis die Tage

Dave

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Füll- und Flickwörter (2) – Der Kampf geht weiter

“Kampf den Füll- und Flickwörtern”, zu diesem Thema hatte ich Ihnen vor ein paar Monaten ein paar konkrete Beispiele aus meinem Manuskript versprochen, erinnern Sie sich noch? Nicht? Egal. Ich greife das Thema trotzdem nochmal auf.

Viel besser, als die Krux bei der Füll- und Flickwörterei anhand ein paar mühsam zusammengeklaubter Textstellen aus meinem Manuskript deutlich zu machen, eignet sich allerdings eine Begebenheit aus dem wirklichen Leben, deren Zeuge ich kürzlich wurde. Das folgende Gespräch bekam ich zufällig mit, als ich nach einem abendlichen Einkaufsbummel an der Theke eines Bistros in der Innenstadt saß und einen Kaffee schlürfte. Der Wirt führte es mit einem anderen Gast, der zwei Barhocker weiter beim Bier saß. Ich habe keine Ahnung, woran sich die Diskussion der beiden konkret entzündet hatte. Ich wurde erst hellhörig, als das Wort “Flickwörterei” an mein Ohr drang. Doch lesen Sie selbst … Continue reading

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Geduld

Einst war ich in dem Irrtum befangen, ich könne ein Manuskript in dem Umfang, wie es jetzt vor mir liegt, in einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten fertigstellen (fertig natürlich versehen mit allen möglichen Konjunktiven). Leichtsinnigerweise erzählte ich daraufhin einigen Leuten, naja, zu früh davon und versprach außerdem, den Text zu gegebener Zeit zum Probelesen rauszurücken. Was ich nicht bedacht hatte, war zum Einen, wie lange ich tatsächlich noch brauchen würde und zum anderen, mit welcher Ungeduld und Hartnäckigkeit mir die Leute in Ohren liegen würden, ich möge doch bitte endlich in die Kontakte kommen. ;)

Ja, einer meiner lieben Freunde muss sogar einen guten Draht zum ›Guess What‹, dem Sprachorgan der Magier haben, denn gestern stattete mir ein Journalist des ›Guess‹ einen Besuch ab.

Lesen Sie, was dabei herauskam…

Dave: “Oh, hallo Alex. Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches?”
Alex: (verblüfft) “Sie kennen mich?”
Dave: “Na klar, Alex. Ich habe neulich mit großem Interesse Ihr Interview mit Puffie gelesen.” (siehe Die Evolution eines Namens, Anm. d. Red.)
Alex: “Oh, freut mich. Ich hoffe, es ist nichts Falsches rübergekommen…”
Dave: “Nein nein, war alles in Ordnung so weit. Also: Was gibt’s heute?”
Alex: “Tja, Herr K…”
Dave: “Dave.”
Alex: “Gut, denn, Dave… Ich bin von ein paar Leuten angesprochen worden, die sich fragen… und die mich fragen, wie lange es denn noch so dauert, bis Sie… und bis sie…”
Dave: (lacht) “Ist nicht Ihr Ernst, oder? Sie lassen sich auch für alles vor den Karren spannen, was? Ich hol uns erstmal was zu trinken. Könnte ja länger dauern. Kaffee, Scotch, Bier?”
Alex: “Ich, äh, Kaffee wäre nett.”
Dave: “Schließe mich an. Augenblick, bin gleich wieder da…”

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Die Evolution eines Namens

Die Namen der Figuren spielen in einer Parodie eine wichtige Rolle. Für sie gelten andere Regeln, als für gewöhnliche Namen in ernsthaften Geschichten. Sie sollen originell sein, wenn möglich witzig, und sie sollen Rückschlüsse auf die Figur in der Originalvorlage ermöglichen. Sprich: Es muss erkennbar sein, welche Figur parodiert wird.

Wie entsteht denn nun ein Name in einer Parodie? Verfolgen wir zur Aufklärung dieser Frage kurz ein Gespräch, das ein befreundeter Journalist kürzlich mit einer der Darstellerinnen für die Klatschkolummne des ›Guess What‹ geführt hat:

Journalist: “Hallo, schön, dass Sie hier sind, Madam K…”
Gast: “Oh, nennen Sie mich Pupsi, bitte.”
Journalist: “Hm, ja, dann also “Pupsi”. Setzen Sie sich doch bitte. Ich bin Alex.”
Pupsi: “Freut mich, Alex.”
Alex: “Pupsi, was unsere Leser sicherlich interessiert, ist, wie Sie an Ihren doch etwas ungewöhnlichen Namen gekommen sind. Erzählen Sie uns: Wie ist das zugegangen?”
Pupsi: “Eigentlich müssten Sie das meinen Autor fragen. Der wird es im Zweifelsfall am Besten wissen.”
Alex: “Ja, schon, aber Einiges werden Sie uns doch bestimmt auch sagen können.”
Pupsi: “Okay, Alex. Ich versuch’s einfach mal. Also, meine Namenspatronin, das dürfte allgemein bekannt sein, ist Madam Hooch, die Fluglehrerin von Hogwarts.”

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