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Vokuhila Oliba

Vokuhila – Eins der größten Verbrechen, das je am menschlichen Haupthaar begangen wurde (Markus Kavkas, MTV, in der ersten Folge der 80er-Show “25 years on MTV”)

In welche Ära fiel eigentlich der unsägliche Vokuhila-Oliba-Trend? Diese Frage trieb mich um, als ich neulich im World Wide Web stöberte. Gut, wie es im Web häufig so ist, findet man nicht unbedingt die Information, die man sucht, dafür aber eine Menge anderen Kram.

Einen sehr schönen Text zum Thema fand ich im Prolo-Glossar auf heise.de. Zitat:

Vokuhila-Oliba – Fast schon ein Klassiker. Das Akronym leitet sich aus dem Auftrag an seine Friseuse ab: “Vorne kurz, hinten lang”. Der Oberlippenbart ist ebenso ein Charakteristikum dieses in der Regel eher einfacher strukturierten Mitmenschen, der sich im Aussehen und Auftreten an regionalen Fußballgrößen der späten siebziger Jahre orientiert. Für jeden Millimeter, den der “Oliba” unter die Mundwinkel heruntergezogen ist, lassen sich vom 90er IQ bedenkenlos weitere 5 Punkte abziehen. Trägt oft Schnellf*ckerstiefel, die es in großer Auswahl im Spezialgeschäft für geistige Kleingärtner, dem sog. “Western-Store”, gibt.

Zitat Ende. Ein Hammer! Ich wusste gar nicht, dass der Heise-Verlag sich derart blumig mit Detailfragen mitteleuropäischer Haupthaarmode beschäftigt. Übrigens sind auch die anderen im Prolo-Glossar erklärten Kürzel durchaus lesenswert.

Ein sehr schönes Fundstück ist auch die Bildergalerie auf http://www.hairweb.de/frisuren-vokuhila.htm. Empfohlen sei ein Blick auf die peinlichsten Promi-Frisuren.

Den Vogel abgeschossen hat aber zweifellos die “Hall of Scheitel” auf www.fiese-scheitel.de mit dem Spendenaufruf: “Schickt Scheitel!” Boah, ey! Mein absoluter Favorit ist John Kincade. Dazu gehört schon was, so rumzulaufen. Und der hat damit sogar Geld verdient! Respekt!

Ach, bevor ich’s vergesse: Meine Information habe ich auch gefunden. Laut Wikipedia war der Vokuhila-Trend vor allem in den 70er, 80er und zu Beginn der 90er Jahre populär und ist bis heute nicht ganz ausgerottet … In den südlicheren Gefilden ist der Zusatz für den Teil-Gesichtsteppich übrigens nicht “Oliba” sondern “Mischna” (mit Schnauzer). Klingt aber genauso bescheuert und sieht auch nicht besser aus … Und ich verweise nicht ohne Stolz darauf, mich dieser “Mode” niemals selbst unterworfen zu haben!

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neue Kategorie: Recherchen

Meine wechselvollen Erfahrungen bei der Internetrecherche haben mich dazu bewogen, einfach eine eigene Kategorie daraus zu machen und meine fleißige Leserschaft regelmäßig unregelmäßig an der Odyssee durch das World Wide Web teilhaben zu lassen.

Zum Start sei verwiesen auf die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:
So meine durchaus erkenntnisreiche Suche nach Vornamen bei der Klärung der Frage Heinrich oder Harald Töpfer … die schockierenden Erlebnisse bei den Ermittlungen nach Glanzbildchen … und nicht zu vergessen, die wenig appetitanregenden Resultate der Suche nach möglichst ekligen Babybreichen.

Einer meiner persönlichen Favoriten ist “Tagliatelle in Spinat-Käse-Sauce” (Produktfoto von www.hipp.de) aus der “Pasta Bambini”-Produktserie. :P

Ankündigen möchte ich an dieser Stelle schon mal ein Fundstück, das mir kürzlich auf der Suche nach Höhepunkten der Vokuhila-Mode über den Bildschirm geflimmert ist. :) Mehr dazu in den kommenden Tagen.

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Glanzbildchen und Babynahrung

Es ist ja beileibe nicht so, dass man nur beim Schreiben von Sachbüchern etwas zu recherchieren hätte. Was habe ich nicht schon alles nachgeschlagen: Wie ist der lateinische Name der Wildkirsche? Was frisst der Gemeine Feldhamster? Seit wann wird die Mercedes A-Klasse gebaut?

Das Internet erspart einem dabei Gottseidank manches peinliche persönliche Gespräch über das ein oder andere Wissensgebiet, in dem man nicht so zu Hause ist. Manchmal übersteigt aber selbst die Internetrecherche haarscharf die Grenze des Zumutbaren.

Heute war ich auf der Suche nach Glanzbildchen. Jawohl: Glanzbildchen. Sie wissen schon: Diese Dinger mit den schreckenerregenden Motiven von Engelchen, Schmusekätzchen und Blümchen, die man in Poesiealben klebt. Grausig, auf was für Seiten man dabei stößt! Motive, die man nicht mehr gesehen und erfolgreich verdrängt hat, seit einen vor zig Jahren die eigene Schwester genötigt hat, sich mit derlei zu beschäftigen (Sorry, Schwesterchen ;) ).

Auch im Zusammenhang mit meinen Vornamensrecherchen habe ich manches Trauma erlebt (siehe auch Heinrich vs. Harald). Für mein Eröffnungskapitel, das ich nochmal neu schreiben will, steht mir außerdem gelegentlich ein Besuch auf der Seite von Hipp-Babynahrung oder etwas Ähnliches bevor. Oder kann mir jemand von Ihnen sagen, was Kinder im Alter von ungefähr einem bis eineinhalb Jahren so essen und ob es da aus dem Hause Hipp ein paar richtig eklige Breichen gibt?

*seufz* Die Schreiberei ist bisweilen schon ein anstrengendes Geschäft… :D

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Heinrich vs. Harald

“Es heißt nicht Heinrich, sondern Harald Töpfer.” Mehr oder weniger nachdrücklich höre ich diesen Satz, seit Freunde von mir und ich bei Unterhaltungen über Harry Potter erstmals den Namen Heinrich Töpfer in den Mund nahmen. In der Tat besteht alles andere als Einigkeit, was die richtige Übersetzung des Namens Harry Potter angeht.

Unabhängig davon, dass mir die Kombination Heinrich Töpfer einfach besser gefällt und dass sie sprachlich besser klingt als Harald Töpfer, lassen sich auch echte Argumente für die eine oder die andere Fraktion finden. Stöbern wir in den Winkeln des World Wide Web und gehen gemeinsam auf Recherche…

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