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	Kommentare zu: Landgericht Köln bestätigt Urteil gegen Josephine Witt	</title>
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	<description>Der Schreiber</description>
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		<title>
		Von: Schreiberlein		</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/06/10/landgericht-koeln-bestaetigt-urteil-gegen-josephine-witt/#comment-52</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schreiberlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 09:28:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/06/10/landgericht-koeln-bestaetigt-urteil-gegen-josephine-witt/#comment-51&quot;&gt;KingSirus&lt;/a&gt;.

Hallo, KingSirius,
na klar wird der Kommentar freigeschaltet. Gibt doch keine Zensur hier. :)
Allerdings muss ich widersprechen, was den Streitfall &quot;Erregung öffentlichen Ärgernisses&quot; angeht. Der Kölner Dom ist kein Gebäude, das sich in öffentlicher Hand befindet. Eigentümer des Doms ist die Hohe Domkirche zu Köln. Das Hausrecht wird vom Kölner Domkapitel ausgeübt und nicht vom Ordnungsamt oder sonst einer öffentlichen Institution. Insofern hatte das Domkapitel die Möglichkeit, wegen Hausfriedensbruchs Anzeige zu erstatten, hat aber damals ausdrücklich davon abgesehen, da man der Angelegenheit keine so große Bedeutung beimaß. Dass hier von Staats wegen ein Verfahren eingeleitet wurde, ist dem Blasphemiestrafrecht zu verdanken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/06/10/landgericht-koeln-bestaetigt-urteil-gegen-josephine-witt/#comment-51">KingSirus</a>.</p>
<p>Hallo, KingSirius,<br />
na klar wird der Kommentar freigeschaltet. Gibt doch keine Zensur hier. 🙂<br />
Allerdings muss ich widersprechen, was den Streitfall &#8222;Erregung öffentlichen Ärgernisses&#8220; angeht. Der Kölner Dom ist kein Gebäude, das sich in öffentlicher Hand befindet. Eigentümer des Doms ist die Hohe Domkirche zu Köln. Das Hausrecht wird vom Kölner Domkapitel ausgeübt und nicht vom Ordnungsamt oder sonst einer öffentlichen Institution. Insofern hatte das Domkapitel die Möglichkeit, wegen Hausfriedensbruchs Anzeige zu erstatten, hat aber damals ausdrücklich davon abgesehen, da man der Angelegenheit keine so große Bedeutung beimaß. Dass hier von Staats wegen ein Verfahren eingeleitet wurde, ist dem Blasphemiestrafrecht zu verdanken.</p>
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		<title>
		Von: KingSirus		</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/06/10/landgericht-koeln-bestaetigt-urteil-gegen-josephine-witt/#comment-51</link>

		<dc:creator><![CDATA[KingSirus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 21:23:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine freidenkende Gesellschaft sollte gleichermaßen aber auch eine tolerante Gesellschaft sein. Mag sein, dass man Religion, Glaube und dergleichen selbst nicht versteht oder nachempfinden kann, dennoch gibt es nicht umsonst den Aspekt der &quot;Religionsfreiheit&quot; im Grundgesetz. Dies bedeutet mehr als nur das Recht einer Religion angehören zu dürfen oder eben das Recht aus einer auszutreten! So ist beispielsweise Religionsausübung nicht zwingend nur Privatsache, auch wenn Sie das so sehen mögen, sondern ebenfalls ein Akt der innerhalb der Religionsfreiheit als schützenswert erachtet wird. Insofern ist jegliche Tat, die andere Leute eben in ihrer persönlichen Freiheit ihrem Glauben nachgehen zu können hindert, ein Verstoß gegen genau diesen Gesetzesumstand. Das die Staatsanwaltschaft hier agiert hat insofern etwas damit zu tun, dass eben eine Störung in einem öffentlichen Raum (wie gesagt, Religionsausübung in einer Stätte wie einer Kirche ist KEIN Privatraum, ergo auch kein Hausfriedensbruch, sondern Erregung öffentlichen Ärgernisses bzw. eben in diesem Fall Störung der Religionsausübung!) stattgefunden hat.

Falls Sie sich wirklich als freidenkende und vielleicht auch kritisch denkende Person sehen, so empfehle ich Ihnen den Podcast &quot;Glaubenssache&quot; vom Psychologen Alexander &quot;Hoaxmaster&quot; Waschkau und Eduard Habsburg. Der Untertitel &quot;Atheismus und Katholizismus im Diskurs&quot; verspricht nicht zu viel, da beide Personen eben Dinge ansprechen, die Sie in Ihrem Artikel anschneiden (Bsp. Wie empfindet man als Nicht-Gläubiger die Gegenwart von Glaubensymbolen und Gebäuden), aber letztendlich in einem respektvollen Umgang. Und genau dies führt weiter, als auf seiner verbohrten Meinung herumzupochen.

P.S.: Bin mal gespannt ob der Kommentar freigeschaltet wird :D]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine freidenkende Gesellschaft sollte gleichermaßen aber auch eine tolerante Gesellschaft sein. Mag sein, dass man Religion, Glaube und dergleichen selbst nicht versteht oder nachempfinden kann, dennoch gibt es nicht umsonst den Aspekt der &#8222;Religionsfreiheit&#8220; im Grundgesetz. Dies bedeutet mehr als nur das Recht einer Religion angehören zu dürfen oder eben das Recht aus einer auszutreten! So ist beispielsweise Religionsausübung nicht zwingend nur Privatsache, auch wenn Sie das so sehen mögen, sondern ebenfalls ein Akt der innerhalb der Religionsfreiheit als schützenswert erachtet wird. Insofern ist jegliche Tat, die andere Leute eben in ihrer persönlichen Freiheit ihrem Glauben nachgehen zu können hindert, ein Verstoß gegen genau diesen Gesetzesumstand. Das die Staatsanwaltschaft hier agiert hat insofern etwas damit zu tun, dass eben eine Störung in einem öffentlichen Raum (wie gesagt, Religionsausübung in einer Stätte wie einer Kirche ist KEIN Privatraum, ergo auch kein Hausfriedensbruch, sondern Erregung öffentlichen Ärgernisses bzw. eben in diesem Fall Störung der Religionsausübung!) stattgefunden hat.</p>
<p>Falls Sie sich wirklich als freidenkende und vielleicht auch kritisch denkende Person sehen, so empfehle ich Ihnen den Podcast &#8222;Glaubenssache&#8220; vom Psychologen Alexander &#8222;Hoaxmaster&#8220; Waschkau und Eduard Habsburg. Der Untertitel &#8222;Atheismus und Katholizismus im Diskurs&#8220; verspricht nicht zu viel, da beide Personen eben Dinge ansprechen, die Sie in Ihrem Artikel anschneiden (Bsp. Wie empfindet man als Nicht-Gläubiger die Gegenwart von Glaubensymbolen und Gebäuden), aber letztendlich in einem respektvollen Umgang. Und genau dies führt weiter, als auf seiner verbohrten Meinung herumzupochen.</p>
<p>P.S.: Bin mal gespannt ob der Kommentar freigeschaltet wird 😀</p>
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