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	<title>Notizen Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
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	<title>Notizen Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
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		<title>zum guten Schluss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2006 11:57:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zu welcher Art Ende-Mensch gehören Sie? Nein, nein, ich meine damit keine bevorzugte Suizidmethode und auch nicht, ob Sie sich ein Totenhemd mit oder ohne Rüschen wünschen oder auf was für einer Art Papier Ihr Testament gedruckt werden soll. Ich meine das mehr im Sinne von Ausklang: Verlängerung bis zum Abpfiff oder sudden death? Umdrehen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu welcher Art Ende-Mensch gehören Sie? Nein, nein, ich meine damit keine bevorzugte Suizidmethode und auch nicht, ob Sie sich ein Totenhemd mit oder ohne Rüschen wünschen oder auf was für einer Art Papier Ihr Testament gedruckt werden soll. Ich meine das mehr im Sinne von <em>Ausklang</em>: Verlängerung bis zum Abpfiff oder sudden death? Umdrehen und einschlafen oder Nachspiel?</p>
<p>Wie so oft, lassen sich Menschen bei solchen Fragen in zwei Kategorien einteilen. Während die einen nach der Kinovorstellung, noch bevor das Licht angeht, aus den Sitzen springen und U-Bahn oder Taxistand zustreben, bleiben die anderen bis zur letzten Zeile des Abspanns hocken und diskutieren anschließend an der Bar beim gemeinsamen Bier die Leistungen der einzelnen Darsteller und die Qualität der Special Effects &#8230; Während die einen nach Abgabe ihrer Klausurarbeiten bis zur Rückgabe nichts mehr davon hören wollen, sprechen die anderen nach der Stunde gerne Punkt für Punkt die Aufgaben nochmal durch und vergleichen ihre Lösungen (so, wie es auch Hermine tun würde <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ).</p>
<p>Genauso unterschiedlich sind die Gepflogenheiten oder Wünsche der Leute am Schluss einer Geschichte, egal, ob Buch oder Film.</p>
<p><span id="more-36"></span>Der direkte Typ wünscht es sich folgendermaßen: Der Mörder wird gefasst, ausblenden, Ende. Nächstes Buch.</p>
<p>So hätte man beispielsweise James Camerons &#8222;Titanic&#8220; auch wie folgt enden lassen können: Das Schiff ist gesunken; Rose überlebt auf dem Trümmerstück treibend; sie befreit sich aus dem kalten Griff des erfrorenen Jack, wird gerettet und lebt glücklich bis an das Ende ihrer Tage. Vorhang.</p>
<p>Doch Cameron hat ein anderes, ein erweitertes Ende gewählt: Er lässt die &#8222;Carpathia&#8220; mit den Überlebenden in New York ankommen, berichtet uns, was aus Cal Hockley geworden ist, zeigt uns in Rose&#8216; Kabine auf der &#8222;Keldysh&#8220; mit einem geschickten Kameraschwenk über die Fotos aus ihrem Leben, dass sie sich die mit Jack gesponnenen Träume erfüllt hat (Achterbahnfahren, Brandungsreiten usw.) und er lässt zu guter Letzt die greise Rose den dicken Diamanten zu Jack in die Fluten feuern &#8230;</p>
<p>Als Zuschauer verleiht mir das das gute Gefühl, die <em>ganze </em>Geschichte gesehen bzw. erzählt bekommen zu haben und damit ist auch schon klar, dass ich mich zum zweiten Ende-Typ zähle, nämlich zu dem, der zum guten Schluss eine gewisse&#8230; naja, <em>Chillout-Phase</em> schätzt: Der Zenit der Geschichte ist überschritten, der Mörder gefasst, aber man möchte bitteschön noch wissen, was aus dem Hund des Opfers geworden ist. Sprich: Alle Erzählstränge sollen in Ruhe zu Ende gebracht werden.</p>
<p>Am Schluss meiner eigenen Geschichte &#8222;Heinrich Töpfer &#8211; Bitte nicht rütteln&#8220; habe ich genau diesen Ansatz verfolgt, nach dem Finale die offenen Fragen geklärt und alle Fäden zu Ende gesponnen. Bis jetzt hatte dieses Schlusskapitel auch sämtlichen Überarbeitungen standgehalten und es gefiel mir so wie es war. Aber die letzte Überarbeitungsrunde stand unter dem Titel &#8222;<a title="interner Link: Kurz und knapp: Die Selbstkasteiung" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/01/16/kurz-und-knapp-die-selbstkasteiung/">Kurz und knapp</a>&#8222;, erinnern Sie sich noch? Ich schrieb damals &#8222;Lasse alles Entbehrliche weg und sag das Notwendige nur einmal.&#8220;</p>
<p>Vor jeder Überarbeitung mache ich mir im Konzept einige Notizen, mit denen ich die Schwerpunkte festhalte, an denen sich der Überarbeitungsschritt orientieren soll oder ich halte ein paar Fragen fest, anhand derer der Text gecheckt wird. So auch dieses Mal. Zum Thema Tempo steht in meinen Arbeitsnotizen folgendes:</p>
<blockquote><p>Das Tempo der Geschichte wird rasanter, wenn der Einstieg in eine Szene direkt ist und (sich steigernde) Konflikte bietet.</p></blockquote>
<p>Und zum Thema Monologe (gemeint sind Betrachtungen aus der Gedankenwelt des Protagonisten):</p>
<blockquote><p>Monologe dürfen nicht zu lang werden oder zu sehr in philosophische Betrachtungen abschweifen und den Leser langweilen.</p></blockquote>
<p>Das sind nur zwei von vielen Stichpunkten, die mir für die fünfte Überarbeitung wichtig waren.</p>
<p>Um diese Notizen mit Leben zu füllen, nahm ich mir Kapitel für Kapitel des Manuskriptes vor, gliederte die Szenen und brachte Markierungen am Rand an. Eine spannende Stelle wurde mit einem &#8222;S&#8220; markiert. Eine Stelle, die Erwartungen schürt, mit einem &#8222;E&#8220; und eine Stelle, die einen Konflikt bietet, mit einem &#8222;K&#8220;. Keine Seite der Geschichte sollte am Ende ohne mindestens eine solche Markierung dastehen. Und das führte, in Bezug auf den von mir gewählten Schluss, zu einem Problem, denn zwischen dem Höhepunkt und dem definierten zeitlichen Endetermin liegen ca. zwei Monate Zeit, in denen nicht mehr wirklich viel passiert. Und was bedeutet das für meine Markierungen? Richtig. Über mehrere Seiten hinweg zierte meine Anmerkungen nicht die Spur eines &#8222;K&#8220; oder wenigstens eines &#8222;E&#8220; und erst recht keines &#8222;S&#8220;.</p>
<p>Folglich musste hier das Messer angesetzt werden, auch wenn&#8217;s schwer fiel. Die Krux liegt halt darin, möglichst zügig zum Ende zu kommen, um den Leser nicht zu langweilen, aber ihm dabei keine Informationen vorzuenthalten. Einiges an Inhalten konnte ich zeitlich vorverlagern, anderes musste aber tatsächlich wegfallen. Um manches tut es mir leid, um anderes weniger, aber wie ich (sinngemäß) <a title="interner Link: Kurz und knapp: Die Selbstkasteiung" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/01/16/kurz-und-knapp-die-selbstkasteiung/">schon mal schrieb</a>:</p>
<blockquote><p>Eine Szene darf ihre Daseinsberechtigung nicht nur aus der Tatsache ableiten, dass sie hübsch ist oder einen originellen Einfall enthält. Eine Infomation, die nicht tatsächlich wichtig ist, ist entbehrlich.</p></blockquote>
<p>Und so habe ich ja wenigstens ein paar gelöschte Anekdötchen, mit der ich die Wiederaufnahme des Fadens bei einer (möglichen) Fortsetzungsgeschichte anreichern kann. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
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		<title>Warum man immer in Verdacht gerät, die Ideen wären geklaut, oder &#8222;Den Spruch hast du doch von mir!&#8220;</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/06/27/warum-man-immer-in-verdacht-geraet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2005 12:19:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie Freunden oder Verwandten schon mal einen Text von sich zum Lesen gegeben haben (oder sogar schon mal was veröffentlicht haben), werden Sie das kennen: Der Freund/Bekannte/Verwandte/Kollege liest&#8230; liest nochmal&#8230; und ruft erfreut/überrascht/empört aus: &#8222;He, das ist doch mein Spruch&#8220; oder &#8222;Diese Figur hast du aber mir nachempfunden, oder?&#8220;. Mir persönlich steht diese Erfahrung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie Freunden oder Verwandten schon mal einen Text von sich zum Lesen gegeben haben (oder sogar schon mal was veröffentlicht haben), werden Sie das kennen: Der Freund/Bekannte/Verwandte/Kollege liest&#8230; liest nochmal&#8230; und ruft erfreut/überrascht/empört aus: &#8222;He, das ist doch <em>mein </em>Spruch&#8220; oder &#8222;Diese Figur hast du aber <em>mir </em>nachempfunden, oder?&#8220;.</p>
<p>Mir persönlich steht diese Erfahrung noch bevor, was einfach daran liegt, dass noch niemand etwas von mir gelesen hat. Aber dann wird es kommen. Mit Sicherheit.</p>
<p>Inwiefern bestünden solche Vermutungen zurecht? Das ist nicht so einfach zu beantworten. Was mich und meine Arbeit angeht würde ich mal ganz und gar verbindlich sagen: Je nachdem.</p>
<p><span id="more-13"></span> Was ich für mich ausschließen kann, ist, dass ich Figuren echten lebenden Personen nachempfinde. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Wenn ich schreibe (und damit meine ich, wenn ich <em>richtig </em>schreibe), entferne ich mich von der realen Welt so weit, wie man sich nur entfernen kann. Sorry, Leute, aber dann denke ich an keinen einzigen von euch, denn dann existieren nur noch Figuren, die ich selbst ins Leben gerufen habe und Orte, die außer mir niemand kennt.</p>
<p>Bei Anekdoten und witzigen Sprüchen sieht die Sache allerdings schon ganz anders aus. Da bediene ich mich schamlos aus allen nur denkbaren Quellen. Jawoll! Wann immer jemand etwas zitierungswürdiges von sich gibt, egal, ob in Film, Funk und Fernsehen oder im wirklichen Leben, macht es Klick!, Notizbuch raus und aufschreiben! Nichts bietet so viele Anregungen und Einfälle wie das reale Leben. Also immer dran denken: Wer in Anwesenheit eines Schreibwütigen etwas zum Besten gibt, begibt sich auch in Gefahr, sich in dessen Texten auf die ein oder andere Art wiederzufinden.</p>
<p>Ach, übrigens: Eine bloße Idee oder ein gesprochener Satz sind keine schutzwürdigen Güter im Sinne des Urheberrechts. Nur, falls einer auf die Idee kommt, für seinen Spruch Kohle zu verlangen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
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		<title>Erste Überarbeitung</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/05/28/erste-ueberarbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2005 07:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Logik]]></category>
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		<category><![CDATA[Rohfassung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwanzig Tage hat es gedauert, dann war die Rohfassung fertig. Ein tolles Gefühl! Ich meine damit: Wirklich toll! Und dann? Überarbeitung ist angesagt. Und eine solche Überarbeitung kann einen ganz schön auf den Boden zurückholen. Beim Probelesen laufend Notizen machen hat mich nicht weit gebracht. Schon vor der Hälfte des Textes bin ich auf derart [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/05/28/erste-ueberarbeitung/">Erste Überarbeitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwanzig Tage hat es gedauert, dann war die Rohfassung fertig. Ein tolles Gefühl! Ich meine damit: <em>Wirklich</em> toll! Und dann? Überarbeitung ist angesagt. Und eine solche Überarbeitung kann einen ganz schön auf den Boden zurückholen.</p>
<p>Beim Probelesen laufend Notizen machen hat mich nicht weit gebracht. Schon vor der Hälfte des Textes bin ich auf derart große logische Lücken gestoßen, dass man hätte mit einem Sternenzerstörer durchfliegen können. Schnell war klar: Hier musste in großem Stil umgetextet und neu geschrieben werden. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Genau so lief die erste Überarbeitung dann auch ab: Lesen, Notizen machen, Lücken isolieren, umschreiben. Natürlich riss ich dabei wieder neue Lücken in die Handlung. Also wieder: Lesen, Notizen machen, Lücken isolieren, umschreiben und so weiter. Aber insgesamt hatte ich nach der ersten Überarbeitung die wesentlichsten Handlungssträge rund und schlüssig.</p>
<p>Am Ende hat die Überarbeitung länger gedauert, als die Erstellung der Rohfassung, nämlich geschlagene sieben Wochen! Dafür hat sich auch der Umfang des Textes auf 369 Seiten fast verdoppelt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/05/28/erste-ueberarbeitung/">Erste Überarbeitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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		<title>Ein erstes Konzept entsteht</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/03/08/ein-erstes-konzept-entsteht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2005 11:41:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Konzept zum ersten Heinrich Töpfer Band entstand mehr oder weniger aus der Luft. Zunächst war mir die Tatsache, dass ich gerade ein Konzept erstellte, gar nicht klar. Der grundsätzliche Handlungsablauf war in meinem Kopf entstanden. Ebenso wie einige Ankerpunkte, die Wendungen in der Geschichte beinhalteten. Ich hatte mir ein Flipchart gekauft, um auf großen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzept zum ersten Heinrich Töpfer Band entstand mehr oder weniger aus der Luft. Zunächst war mir die Tatsache, dass ich gerade ein Konzept erstellte, gar nicht klar. Der grundsätzliche Handlungsablauf war in meinem Kopf entstanden. Ebenso wie einige Ankerpunkte, die Wendungen in der Geschichte beinhalteten.</p>
<p>Ich hatte mir ein Flipchart gekauft, um auf großen Papierbogen übersichtlich einige Abläufe skizzieren zu können und Ideen festzuhalten. An der Wand hingen einige weitere Papierbogen, auf denen ich mit Pappkarten eine Art Storyline entwarf. Das Wohnzimmer wurde mit einer Unmenge Notizzetteln geflutet.</p>
<p>Schon bald erkannte ich die Notwendigkeit, die vielen Notizen, Entwürfe und Ideen zentral zu sammeln und &#8211; voilà, das Grundgerüst eines Konzeptes entstand. In einem Worddokument fasste ich alles bisher Entstandene zusammen.</p>
<p>Dann machte ich mir Gedanken über die Charaktere. Wer, abgesehen von Heinrich Töpfer, sollte in der Geschichte eine Rolle spielen? Was für Figuren würde ich brauchen, um meinem Hauptcharakter bei seinen Erlebnissen zur Seite zu stehen? Und, fast noch wichtiger: Welche Figuren würde ich brauchen, um ihm bei der Lösung seiner Probleme <em>hinderlich</em> zu sein? Welche Figuren der Vorlage (&#8222;Harry Potter und der Stein der Weisen&#8220;) waren in parodierter Form geeignet, meine Anforderungen zu erfüllen und welche waren entbehrlich?</p>
<p>In einer Art Thesaurus erstellte ich parodierte Entsprechungen zu allen möglichen Personen, Orten, Begebenheiten und Eigennamen aus der Original-Vorlage. Auch eine gründliche Analyse und Zusammenfassung der Handlungsschwerpunkte des Originals war fällig.</p>
<p>Schließlich entstand aus der groben Storyline ein erster Handlungsentwurf, der bereits eine Kapitelgliederung, eine Zeitschiene, Angaben über Spannungselemente und den Verlauf des zentralen Konflikts enthielt. Die Vorstufe zur Rohfassung! </p>
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