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	<title>politik Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
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	<title>politik Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
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		<title>Erneut Unfalltote durch menschenverachtende Raserei in Köln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2015 17:32:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und wieder ist es passiert. Ein unschuldiger junger Mensch ist durch kriminelles und menschenverachtendes Verhalten anderer im Straßenverkehr gestorben. Das wievielte Mal in diesem Jahr? Ich habe aufgehört zu zählen. Das Phänomen ist nicht auf Köln begrenzt. Und es ist auch nicht neu. Und wenn es nicht Raserei ist, dann ist es Missbrauch von Alkohol [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist es passiert. Ein unschuldiger junger Mensch ist durch kriminelles und menschenverachtendes Verhalten anderer im Straßenverkehr gestorben. Das wievielte Mal in diesem Jahr? Ich habe aufgehört zu zählen. Das Phänomen ist nicht auf Köln begrenzt. Und es ist auch nicht neu. Und wenn es nicht Raserei ist, dann ist es Missbrauch von Alkohol oder Drogen, Imponiergehabe, Unaufmerksamkeit, Leichtsinn, Selbstüberschätzung etc. Und nur zu oft trifft es Unbeteiligte, Unschuldige. Aber Konsequenzen wird es wieder keine geben.</p>
<p>Was ich vermisse, ist eine breite gesellschaftliche Diskussion, das Aufhorchen in der Politik, der Wille und die Bereitschaft, etwas zu ändern. Nicht nur in Köln, sondern im ganzen Land. Es sei daran erinnert, dass Jahr für Jahr ca. 3500 Menschen auf deutschen Straßen ihr Leben verlieren, ganz zu schweigen von den zerstörten Leben verzweifelter Angehöriger. Zehn Tote pro Tag! Einfach so! Keine Selbstmordanschläge durch Terroristen, keine Amokläufe durch Verrückte mit automatischen Waffen, kein Granatenbeschuss durch rivalisierende Milizen. Nein, dieser grausame Blutzoll ist einfach nur der widerwärtig zynisch so genannte „Preis für die Mobilität“. Die Passagierzahl eines Airbus alle vierzehn Tage. Mit Staatsakten für die Opfer kämen die Politiker kaum nach, wäre es ihnen ernst um deren Schicksal. Ist es aber nicht. Denn wirksame Maßnahmen zur Eindämmung gäbe zu Hauf: ein erheblich erschwerter Zugang zu diesen Waffen für Jüngere (wie wär’s mit zwei PS pro Lebensjahr? reichte völlig), langfristige Beschlagnahme von Führerscheinen und Fahrzeugen bei Tempoverstößen, EU-weite einheitliche Tempolimits und deren wirksame Überwachung, z. B. durch elektronische Fahrtenschreiber in allen Fahrzeugen oder GPS-Tracking, elektronische Abriegelung der Höchstgeschwindigkeit von Fahrzeugen in Ortschaften etc. Technisch alles ohne allzu viel Aufwand möglich. Allein es fehlt der Wille. Denn die heilige Kuh Automobil darf ja keinesfalls an die Kette gelegt werden. Es könnten ja Arbeitsplätze in der Automobilindustrie gefährdet sein! Und so wird weiter sinnlos gestorben werden. Und warum? Weil es Politik und Wirtschaft einfach scheißegal ist. </p>
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		<title>Germanwings auf deutschen Straßen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2015 21:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Absturz des Germanwings-Fluges 9525 sind vor nicht ganz einem Monat einhundertfünfzig Menschen durch den Willkürakt eines Einzelnen unschuldig gestorben. Und nun stelle man sich vor: Ein Unglück verglichen mit diesem mitten in Deutschland! Und das alle vierzehn Tage! Was für eine grausame Vorstellung! Unsere Volksvertreter kämen mit den Staatsakten kaum noch nach. Und doch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Absturz des Germanwings-Fluges 9525 sind vor nicht ganz einem Monat einhundertfünfzig Menschen durch den Willkürakt eines Einzelnen unschuldig gestorben. Und nun stelle man sich vor: Ein Unglück verglichen mit diesem mitten in Deutschland! Und das alle vierzehn Tage! Was für eine grausame Vorstellung! Unsere Volksvertreter kämen mit den Staatsakten kaum noch nach. Und doch ist es Realität auf deutschen Straßen. Zehn Verkehrstote jeden Tag. Alle zwei Wochen die Passagierzahl des Germanwings-Airbusses. Ausgelöscht. Häufig genug nicht aus eigenem Verschulden, sondern ebenso unschuldig aus dem Leben gerissen wie die Passagiere von Flug 4U9525. Hinkt der Vergleich? Vielleicht ein wenig. Aber in der Regel passieren Verkehrsunfälle nicht einfach, sie werden verursacht.</p>
<p>Gerade in den letzten Tagen sind allein in Köln mehrere Unschuldige Opfer enthemmter Raserei geworden. Unschuldig getötet durch Autorennen mitten in der Stadt. Autorennen! Ein weiteres Auto ist erst gestern auf der Dürener Straße in Lindenthal mit weit überhöhter Geschwindigkeit aus der Kurve geschleudert und über Bürgersteige fliegend in ein Schaufenster gekracht. Fußgänger oder Radfahrer befanden sich nicht in der Flugbahn. Wie das ansonsten ausgegangen wäre, kann man sich denken. Für die verzweifelten Angehörigen solcher Ausbrüche von Dummheit, Ignoranz und fehlgeleiteten Hormonen wird es kaum einen Unterschied machen, ob ihre Lieben durch den verzehrendes Hass eines auf seine Umwelt und sein Leben müde gewordenen Flugzeugpiloten gestorben sind, oder durch die menschenverachtende und zynische Raserei hirnloser PS-Protze, die rücksichtslos Menschen töten und verstümmeln. Mit wird speiübel bei der Vorstellung, welches Leid diese Typen (jawohl, es sind immer! Männer) über unbeteiligte Familien bringen.</p>
<p>Ich erwarte von meinen gewählten Volksvertretern und von den verantwortlichen Entscheidern das gleiche Maß an Betroffenheit, das gleiche Maß an Engagement und Entschlossenheit wie beim Germanwings-Absturz, um diesem menschenverachtenden Treiben Einhalt zu gebieten. Anders als bei der Terrorabwehr, wo es der Staat mit sehr diffusen und schwer greifbaren Bedrohungen zu tun hat, denen er mit erheblichem Aufwand an Geld, Technik und auch grundrechtseinschränkenden Gesetztesinitiativen zu begegnen versucht, wäre hier ein wirklicher Nutzen, die Erhöhung der Sicherheit für Leib und Leben eines jeden Fußgängers und Radfahrers, mit erheblich weniger Aufwand realisierbar.</p>
<p>Die technischen Möglichkeiten, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen elektronisch abzuriegeln, sind seit langem gegeben. Billige Sender in Ampelmasten oder Straßenlaternen innerorts und entsprechende Empfänger in den Fahrzeugen könnten diese jederzeit und überall vollelektronisch auf die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit herunterregeln. Alte Fahrzeuge könnten mit Empfängern nachgerüstet werden, die mangels geeigenter Elektronik bei Geschwindigkeitüberschreitungen nicht den Motor herunterregeln, sondern die Gehörgänge des Piloten mit einem hochfrequenten und bis zur Schmerzschwelle anschwellenden Signal darauf aufmerksam machen, dass er sich gerade strafbar macht. Anders als bei mancher kostspieligen Antiterrormaßnahme fände auch keine Einschränkung der Handlungsfreiheit statt, denn außer Einsatzfahrzeugen hat niemand das Recht, sich außerhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu bewegen. Die Möglichkeiten sind da, die Kosten vertretbar, der Nutzen offensichtlich.</p>
<p>Es ist lediglich etwas politischer Wille erforderlich, die Maßnahmen umzusetzen. Bis dahin sollten die Möglichkeiten des Strafrechts konsequent zur Anwendung gebracht werden. Eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung ist mir dabei viel zu wenig. Wer sein Fahrzeug wie eine Waffe einsetzt, als würde er mit einer Kalashnikow blind in eine Menge feuern, zwar ohne Tötungsabsicht, aber unter billigender Inkaufnahme auch zahlreicher Todesopfer, muss auch mit einer Anklage wegen Totschlags konfrontiert werden können. </p>
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		<title>Bundesverfassungsgericht erlaubt Kopftücher in der Schule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 20:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzten Freitag als Leserbrief im Kölner Stadtanzeiger, heute ungekürzt im Schreiberlein-Blog: Mein Kommentar zum neuen Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichts Das höchste Deutsche Gericht erlaubt nach neuester Rechtsprechung das exponierte Zurschautragen religiöser Symbolik an Deutschen Schulen und unterminiert damit den Ansatz werteneutraler Unterrichtung unserer Kinder in Fragen der Ethik und Weltanschauung. Und es schwächt weiter die ohnehin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/03/DSC_0001_20150324210815394.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1119" src="http://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/03/DSC_0001_20150324210815394-169x300.jpg" alt="Ausschnitt Leserbrief" width="169" height="300" srcset="https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/03/DSC_0001_20150324210815394-169x300.jpg 169w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/03/DSC_0001_20150324210815394-576x1024.jpg 576w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/03/DSC_0001_20150324210815394.jpg 768w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a>Letzten Freitag als Leserbrief im Kölner Stadtanzeiger, heute <strong>ungekürzt</strong> im Schreiberlein-Blog: Mein Kommentar zum neuen Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichts</p>
<p>Das höchste Deutsche Gericht erlaubt nach neuester Rechtsprechung das exponierte Zurschautragen religiöser Symbolik an Deutschen Schulen und unterminiert damit den Ansatz werteneutraler Unterrichtung unserer Kinder in Fragen der Ethik und Weltanschauung. Und es schwächt weiter die ohnehin völlig unzureichende und allenfalls in Ansätzen vorhandene Trennung zwischen Staat und Religion und befeuert deren unseligen Wettbewerb. Sehen wir künftig auch wieder Kruzifixe in den Klassenzimmern? Kreuze um die Hälse von Lehrern? Ordenstrachten? Priestergewänder? Zeigt her euren Glauben, sagt das Urteil des Verfassungsgerichts, versteckt ihn nicht, drängt ihn euren Schutzbefohlenen auf, sie können sich nicht wehren!</p>
<p>Überhaupt verstärkt sich bei mir der Eindruck, nicht nur unsere Gerichte, sondern auch Politik und Medien überböten sich gegenseitig in dem Bemühen, den Religionsgemeinschaften größtmögliches Wohlwollen entgegenzubringen. Rücksichtnahme und political correctness über alles. Da hat man beim Aufschlagen des Stadtanzeigers schon mal das Gefühl, ein theologisches Mitteilungsblatt in den Händen zu halten und kein weltlich orientiertes Nachrichtenjournal. Da geht mit Köln-TV ein neues, angeblich modernes Regionalfernsehen an den Start und brüstet sich damit, regelmäßig den katholischen Gottesdienst zu übertragen, und zwar live! Wie innovativ, wie modern, wie zukunftsweisend! Da genehmigt der Rat der Stadt Köln einen verkaufsoffenen Sonntag am Palmsonntag und entschuldigt sich dafür. Warum? Ist der Rat der Stadt den hunderttausenden Atheisten, Konfessionslosen und Humanisten in Köln nicht ebenso verpflichtet wie dem sich aufregenden Klerus? Danke, liebe Ratsherren, sage ich, entschuldigt euch nicht dafür! Zigtausende Kölner werden sich über den verkaufsoffenen Sonntag freuen!</p>
<p>Schafft es das ach so bewahrenswerte „Abendland“ auch im vierten Jahrhundert seit Anbruch der Aufklärung nicht, dem radikalen, rückständigen, intoleranten und frauenverachtenden Islam etwas anderes entgegenzusetzen als das im Kern ebenso radikale, rückständige, intolerante und frauenverachtende Christentum?</p>
<p>Ich stimme der Leserbriefschreiberin Frau Gudrun Nositschka im Stadtanzeiger ausdrücklich zu in ihrer Beurteilung, dass das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte schleunigst angefochten gehört! Ebenso unterstütze ich ausdrücklich die Bemühungen der Femenaktivistin Josephine Witt in ihrem Kampf gegen die Verurteilung durch das Amtsgerichts Köln wegen angeblicher Störung der Religionsausübung!</p>
<p>&nbsp; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/03/24/bundesverfassungsgericht-erlaubt-kopftuecher-in-der-schule/">Bundesverfassungsgericht erlaubt Kopftücher in der Schule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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		<title>Wieviel Religion verträgt die Kindererziehung?</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/03/17/wieviel-religion-vertraegt-die-kindererziehung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2015 20:40:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als Atheist und Verfechter einer gewaltlosen und freigeistigen Gesellschaft kann ich darauf nur antworten: Überhaupt keine. Wirklich interessant fand ich in dem Zusammenhang die Aussage des Familienberaters Jan-Uwe Rogge im Magazin des Kölner Stadtanzeigers vor einigen Tagen, der zum Thema Lügen in der Kindererziehung sagte, die Grenze für kleine Tricks sei überschritten, wenn den Kindern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/03/17/wieviel-religion-vertraegt-die-kindererziehung/">Wieviel Religion verträgt die Kindererziehung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Atheist und Verfechter einer gewaltlosen und freigeistigen Gesellschaft kann ich darauf nur antworten: Überhaupt keine. Wirklich interessant fand ich in dem Zusammenhang die Aussage des Familienberaters Jan-Uwe Rogge im Magazin des Kölner Stadtanzeigers vor einigen Tagen, der zum Thema Lügen in der Kindererziehung sagte, die Grenze für kleine Tricks sei überschritten, wenn den Kindern Angst gemacht werde, oder sie mit Konsequenzen zum Beispiel einer Hyperinstanz bedroht würden (&#8222;Gott sieht alles!&#8220;).</p>
<p>Dem kann ich nur beipflichten, und in diesem Zusammenhang die Frage aufwerfen, wie das Ideal einer gewaltlosen und angstfreien Kindererziehung eigentlich mit der sogenannten religiösen Früherziehung in unseren Schulen und Kindergärten in Einklang zu bringen ist.<br />
Nicht nur der jüngst vielzitierte Koran, nein, auch die Bibel trieft von Blut und Gewalt. Da wird im Namen des Herrn gemordet, geschändet, vergewaltigt, gefoltert, es wird vertrieben, verstümmelt, verbrannt, ganze Städte und Völker werden ausgelöscht. Spätestens ab der Grundschule, mitunter auch schon im Kindergarten trichtert man den Kindern bösartige Geschichten über einen bedrohlichen, alles Leben beobachtenden und kontrollierenden Gott ein, und droht ihnen bei Verstößen gegen eine fragwürdige Moral mit schrecklichen Konsequenzen, mit göttlicher Vergeltung, Rache, Erbsünde und mit der Hölle.</p>
<p>Auf der einen Seite warnt man gerade zum Schutz der Kinder vor überzogener Gewaltdarstellung in Filmen und Videospielen, und konfrontiert sie auf der anderen Seite spätestens ab der Schule mit der ganzen Perversion der Gewaltexzesse in den sogenannten heiligen Schriften, ja, mehr noch, man zwingt sie mehr oder weniger im Gottesdienst oder dem Schulgebet unter einem Kruzifix, was letztlich nichts anderes ist als das möglichst realistisch gestaltete Bildnis eines krepierenden Menschen unter der bestialischen Marter der Kreuzigung, ihr Haupt zu senken und ihre Knie zu beugen; Gesten der Demut und der Unterwerfung unter eine höchst zweifelhafte himmlische Macht angesichts der Barbarei der Folter.</p>
<p>Diese überkommenen und altmodischen Irrlehren haben in der Kindererziehung nichts verloren! Wer unbedingt will, kann sich zu genüge mit den Religionen beschäftigen, wenn er alt genug dazu ist und selbst beurteilen kann, was davon er glauben will und was nicht. Machen wir endlich Ernst mit der Trennung von Kirche und Staat! Zur Vermittlung von Werten wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Verständnis, Gewaltlosigkeit, Empathie, Freundschaft, Liebe braucht niemand die Scheinwerte der Religionen, dazu genügen vollauf die wirklichen Werte des Humanismus!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; </p>
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		<title>Kein Platz für Charlie-Hebdo-Mottowagen im Kölner Karneval</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2015 22:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beschlossen und verkündet: Er fährt nicht! Für den Charlie-Hebdo-Wagen ist kein Platz im fröhlichen kölschen Fastelovend. Zu ernst, der Wagen im Spaßkarneval sei dem Opfer der französischen Cartoonisten nicht angemessen. Man sei in erster Linie Karnevalist und nicht Satiriker, lässt sich Zugleiter Kuckelkorn zitieren. Dabei entlarvt sich der Tenor &#8222;Die Freiheit und Leichtigkeit des Karnevals [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/02/15/kein-platz-fuer-charlie-hebdo-mottowagen-im-koelner-karneval/">Kein Platz für Charlie-Hebdo-Mottowagen im Kölner Karneval</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/02/so-sollte-der-motivwagen.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-1100 size-medium" src="http://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/02/so-sollte-der-motivwagen-300x166.jpg" alt="so-sollte-der-motivwagen" width="300" height="166" srcset="https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/02/so-sollte-der-motivwagen-300x166.jpg 300w, https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2015/02/so-sollte-der-motivwagen.jpg 610w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Beschlossen und verkündet: Er fährt nicht! Für den Charlie-Hebdo-Wagen ist kein Platz im fröhlichen kölschen Fastelovend. Zu ernst, der Wagen im Spaßkarneval sei dem Opfer der französischen Cartoonisten nicht angemessen. Man sei in erster Linie Karnevalist und nicht Satiriker, lässt sich Zugleiter Kuckelkorn zitieren. Dabei entlarvt sich der Tenor &#8222;Die Freiheit und Leichtigkeit des Karnevals solle nicht gestört werden&#8220; auf Anhieb als nichts anderes als das feige Zurückweichen vor dem Extremismus, war doch der Kölner Karneval von jeher auch Bühne politischen Statements durch satirische und oft auch böse Motivwagen und durch die scharfzüngige politische Büttenrede, die das Salz in der Suppe des oftmals eher fragwürdigen Saufens und Grölens mit Namen Karneval ist. Und gehen nicht sogar die militärischen Kostüme der zahlreichen Musketen bewehrten Garden, egal, ob im Kölner, Düsseldorfer oder Mainzer Karneval, auf die satirische Verballhornung der französischen bzw. später preußischen Besatzung im 19. Jahrhundert zurück? Damals war man fantasievoll und vor allem mutig genug, militärische Unterdrücker mit Mitteln der Satire zu verspotten, im modernen Kölner Karneval scheinen nur noch Flickenclowns und Tanzmariechen willkommen zu sein.</p>
<p>Aber die Begründung des Stopps mit der vorgeblichen Anstößigkeit des satirischen Wagens wird von den Bedenkenträgern selbst nicht lange durchgehalten. Man hat Angst vor der eigenen Courage bekommen, ist die wirkliche Botschaft, obwohl das Motto des Wagens deutlich nicht antireligiös ist, sondern pro Presse- und Meinungsfreiheit. Aber man nehme die Sorgen der Bürger ernst, die um die Sicherheit des Zuges fürchten, ist zu hören und zu lesen. Und in der Tat ist vielen Meinungsäußerungen zu dem Thema eine Ablehnung des Wagens zu entnehmen. Es sei doch schon genug passiert, ist da zu lesen gewesen, und man beschwöre ein Sicherheitsrisiko herauf.</p>
<p>Na, großartig, Herrschaften! Der bequeme kölsche Wutbürger fürchtet um die Behaglichkeit seines karnevalistischen Treibens! Er möchte &#8222;ohne Sorgen einen fröhlichen Karneval erleben&#8220;! Millionen Franzosen sind auf die Straße gegangen, und das nicht in einer herbeigeredeten, sondern einer sehr realen Bedrohungslage, um für das universelle Menschenrecht auf freie Rede zu demonstrieren. Und &#8222;Je suis Charlie&#8220; klopfte sich selbstredend auch der solidarische Kölner stolz auf die Brust. &#8222;Arsch huh und Zäng usseinander&#8220; schallt es bei jeder Gelegenheit medienwirksam inszeniert daher. Aber nur bei einem gepflegten Kölsch und nur aus der sicheren Deckung, bitteschön! Zu faden Lippenbekenntnissen verkommen, so empfinde ich dieser Tage die Aufrufe aus Politik und Gesellschaft zu Solidarität und Zivilcourage! Wer aus Angst vor den Konsequenzen auf sein Recht auf freie Rede verzichtet, hat nicht verdient, es zu besitzen! Und wem das Leben in einer freiheitlichen Gesellschaft zu gefährlich ist, der sollte am besten zu Hause bleiben! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2015/02/15/kein-platz-fuer-charlie-hebdo-mottowagen-im-koelner-karneval/">Kein Platz für Charlie-Hebdo-Mottowagen im Kölner Karneval</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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		<title>Erdogan ist der neue Präsident der Türkei &#8211; und er ist ein Schlappschwanz</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2014/08/11/erdogan-ist-der-neue-praesident-der-tuerkei-und-er-ist-ein-schlappschwanz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 19:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erdogan]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An beiden Tatsachen führt kein Weg vorbei. Sämtliche Medien und ausländische Repräsentanten werden zu Ersterem nun auch schulterzuckend verkünden, er sei eben das demokratisch gewählte und somit legitimierte Staatsoberhaupt des Landes am Bosporus. Egal, was er künftig mit dieser Macht anstellen wird, gewählt ist gewählt. Aber muss man eigentlich die &#8222;Wahl&#8220; eines Politikers immer so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2014/08/11/erdogan-ist-der-neue-praesident-der-tuerkei-und-er-ist-ein-schlappschwanz/">Erdogan ist der neue Präsident der Türkei &#8211; und er ist ein Schlappschwanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An beiden Tatsachen führt kein Weg vorbei. Sämtliche Medien und ausländische Repräsentanten werden zu Ersterem nun auch schulterzuckend verkünden, er sei eben das demokratisch gewählte und somit legitimierte Staatsoberhaupt des Landes am Bosporus. Egal, was er künftig mit dieser Macht anstellen wird, gewählt ist gewählt.</p>
<p>Aber muss man eigentlich die &#8222;Wahl&#8220; eines Politikers immer so widerspruchslos als nun einmal vom Volk so gewollt hinnehmen, selbst wenn man weiß, dass dieser Wille eben nicht &#8222;demokratisch&#8220; zustande gekommen ist, sondern nur mit Hilfe von Korruption, der Einschüchterung und Behinderung der Opposition, Einschränkungen von Presse- und Meinungsfreiheit und der Gleichschaltung der Medien?</p>
<p>Wie dem auch sei, meine Leser erwarten ja eigentlich eine etwas differenzierte Einschätzung von mir, aber angesichts der Berichterstattung aus der Türkei in der letzten Zeit fällt mir gerade nur noch eines ein: Typen wie Erdogan oder der türkische Vizepremier Büleent Arinc, die törichte Sätze kreieren wie &#8222;türkische Frauen lachen zu viel, führen zu lange Handytelefonate und fahren zu viel Auto&#8220; (<a title="externer Link: Westdeutsche Allgemeine Zeitung" href="http://www.derwesten.de/politik/wie-erdogan-mit-dem-praesidentenamt-die-tuerkei-umbauen-will-id9680614.html" target="_blank" rel="noopener">Link</a>), sind nichts als weinerliche Schlappschwänze, die Angst vor selbstbewussten Frauen haben.</p>
<p>Man darf auf die Schlagzeilen, die in nächster Zeit aus der Türkei kommen, jedenfalls gespannt sein. </p>
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