<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Quellen Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
	<atom:link href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/tag/quellen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/tag/quellen/</link>
	<description>Der Schreiber</description>
	<lastBuildDate>Mon, 22 Jul 2024 05:55:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.dastapfereschreiberlein.de/wp-content/uploads/2024/06/cropped-header50-scaled-1-32x32.jpg</url>
	<title>Quellen Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
	<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/tag/quellen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kampf den Füll- und Flickwörtern</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/09/22/kampf-den-fuell-und-flickwoertern/</link>
					<comments>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/09/22/kampf-den-fuell-und-flickwoertern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 19:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Dialoge]]></category>
		<category><![CDATA[Flickwörter]]></category>
		<category><![CDATA[Füllwörter]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Töpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfswörter]]></category>
		<category><![CDATA[kürzen]]></category>
		<category><![CDATA[Quellen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Techniken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.heinrich-toepfer.de/2006/09/22/kampf-den-full-und-flickwortern/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein bisschen Kultur hat noch keinem geschadet Getreu dieses Mottos besuchte ich Mittwoch Abend mit Freunden eine recht inspirierende literarische Veranstaltung in der Kulturkirche in Köln-Nippes. Frank Schätzing, in erster Linie bekannt geworden durch den Thriller &#8222;Der Schwarm&#8220;, stellte das Hörspiel zu seinem Mittelalterkrimi &#8222;Tod und Teufel&#8220; vor. Während Frank Schätzing über die Tücken bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/09/22/kampf-den-fuell-und-flickwoertern/">Kampf den Füll- und Flickwörtern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein bisschen Kultur hat noch keinem geschadet</p></blockquote>
<p>Getreu dieses Mottos besuchte ich Mittwoch Abend mit Freunden eine recht inspirierende literarische Veranstaltung in der <a title="Kulturkirche Köln-Nippes" href="http://www.kulturkirche-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener">Kulturkirche in Köln-Nippes</a>. <a title="Homepage von Frank Schätzig (zur Zeit im Umbau)" href="http://www.frank-schaetzing.com/main.html" target="_blank" rel="noopener">Frank Schätzing</a>, in erster Linie bekannt geworden durch den Thriller &#8222;Der Schwarm&#8220;, stellte das Hörspiel zu seinem Mittelalterkrimi &#8222;Tod und Teufel&#8220; vor. Während Frank Schätzing über die Tücken bei der Herstellung eines Hörspiels sprach, kam er auf ein Dilemma zu sprechen, dem man unweigerlich bei der Vertonung solch umfangreicher Texte, wie es &#8222;Tod und Teufel&#8220; nun einmal ist, gegenüber steht: Wie bringt man den Text auf einer überschaubaren Menge Tonträger unter? Jeder, der schon mal einen längeren Text laut vorgelesen hat, sei es zu Hause am Bett der Kinder oder auch bei der Produktion eines Podcasts, wird die Erfahrung bereits gemacht haben: Es dauert erheblich länger, eine Buchseite vorzutragen, als sie nur für sich im Stillen zu lesen. Folglich nehmen Hörbuchproduktionen schnell biblische Ausmaße an: &#8222;Harry Potter und der Stein der Weisen&#8220;: 9 CDs; &#8222;Der Schwarm&#8220;: 10 CDs; &#8222;Der Herr der Ringe &#8211; Die Gefährten&#8220;: 16 CDs; &#8222;Harry Potter und der Orden des Phönix&#8220;: 26 CDs. So hoch diese Zahlen auch klingen, sie wären weit höher, würde mit den Texten nicht etwas getan, wovor es den Autor graust und was Frank Schätzing bei seiner Hörspielvorstellung &#8222;das böse K-Wort&#8220; nannte: Kürzen!</p>
<p>Schätzing machte in dem Zusammenhang eine interessante Rechnung auf: Wenn man sämtliche Inquit-Formeln wegkürzt (Inquit-Fromeln = sog. Redezusätze, also solche Dinge wie &#8222;er sagte&#8220;, &#8222;sie sagte&#8220;, &#8222;antwortete er&#8220;, &#8222;rief sie&#8220; usw.), kommt man bei einem 500-Seiten-Manuskript schnell auf eine Ersparnis von zwölf Seiten. Klingt wenig, läppert sich aber zusammen. Nun ist es bei einem Buchmanuskript etwas problematisch, einfach auf die Inquit-Formeln zu verzichten. Spätesten bei längeren Dialogen oder Dialogen mit mehr als zwei Beteiligten verlöre man als Leser sehr schnell den Überblick, wenn man nicht ab und zu erinnert wird, wer was zu wem sagt; zumal viele dieser Formeln beim geschriebenen Wort dazu dienen, zu schildern <em>wie </em>etwas gesagt wird: resigniert, schrill, hysterisch, leise, heiser, provokant, ruhig, nervös, gehaucht, lasziv, barsch, schroff usw.</p>
<p>Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Ach ja: Kürzen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><span id="more-48"></span><br />
Also: Anders als bei Hörspielproduktionen sind die Inquit-Formeln bei Buchmanuskripten natürlich unverzichtbar, aber es gibt andere Löschkandidaten, nach denen es zu fahnden lohnt. Gemeint sind Hilfs-, Füll- und Flickwörter. Ein Beispiel? Gerne: sehr, natürlich, offenbar, wohl, irgendwo, etwas, ja, doch, eigentlich, fast, hier, jetzt, wieder, vielleicht &#8230; Die Liste der Kandidaten ist lang. In meiner persönlichen Füllwörterliste tummeln sich etwa 50 Begriffe; Abwandlungen nicht mitgezählt. Was ist einzuwenden, gegen diese Wörter, für die es so klangvolle Namen gibt wie Adverb, Konjunktion oder Pronomen? Im Prinzip gar nichts. Es kommt immer darauf an, in welchem Kontext sie verwendet werden. Und in einer Erzählung gibt es manch eine Stelle, an der sie schlicht gar nichts verloren haben.</p>
<p>Die Häufigkeit dieser Wörter ist erstaunlich. In der Hitliste der zwanzig verbreitetsten Hilfs- und Füllwörter im Manuskript zu &#8222;Heinrich Töpfer &#8211; Bitte nicht rütteln&#8220; , bin ich auf die erstaunliche Anzahl von 6733 gekommen (dank IT-Unterstützung kann man so etwas recht fix feststellen). Nach der Durchforstung waren es noch 4575. Das ist eine Verringerung um fast 2200 Wörter bzw. knapp ein Drittel und entspricht einem Volumen von etwa neun Seiten.</p>
<p>Aber vorsicht: Nicht über das Ziel hinausschießen. Daran, dass bei meinen zwanzig &#8222;beliebtesten&#8220; Kanidaten 4575 Ausprägungen übrig geblieben sind, kann man ermessen, dass es natürlich verfehlt wäre, die vermeintlich bösen Wörter einfach zu streichen. Viele Dialogsätze klängen völlig unnatürlich, ohne die vielen Füll- und Hilfswörter, mit denen wir auch im täglichen Leben um uns werfen. Ebenso verhält es sich, wenn man jemandem etwas erzählt, so wie ich hier gerade in diesem Blog, in dem es von Hilfs-, Füll- und Flickwörtern nur so wimmelt. Es kommt halt immer auf den Einzelfall an, und was in der Stimme des Erzählers Fehl am Platz sein kann, hat in einem Dialog möglicherweise durchaus seine Berechtigung.</p>
<p>In einem der nächsten Beiträge werde ich mal ein paar konkrete Beispiele aus meinem eigenen Manuskript vorstellen, sonst heißt es wieder &#8222;Der Kramer, der spinnt wieder total rum mit seiner Korinthenkackerei&#8220;.</p>
<p>Ach, übrigens: Bereits Goethe benutzte eine solche Liste, die man sich unter <a title="Goethes Liste verbotener Redewendungen in literarischen Manuskripten" href="http://www.autoren-magazin.de/goethes-verbote.phtml" target="_blank" rel="noopener">http://www.autoren-magazin.de/goethes-verbote.phtml</a> ansehen kann. Leider habe ich die erst entdeckt, nachdem ich meine eigene fertig hatte. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/09/22/kampf-den-fuell-und-flickwoertern/">Kampf den Füll- und Flickwörtern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/09/22/kampf-den-fuell-und-flickwoertern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vokuhila Oliba</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/07/11/vokuhila-oliba/</link>
					<comments>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/07/11/vokuhila-oliba/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 18:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchieren]]></category>
		<category><![CDATA[Quellen]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.heinrich-toepfer.de/2006/07/11/vokuhila-oliba/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vokuhila &#8211; Eins der größten Verbrechen, das je am menschlichen Haupthaar begangen wurde (Markus Kavkas, MTV, in der ersten Folge der 80er-Show &#8222;25 years on MTV&#8220;) In welche Ära fiel eigentlich der unsägliche Vokuhila-Oliba-Trend? Diese Frage trieb mich um, als ich neulich im World Wide Web stöberte. Gut, wie es im Web häufig so ist, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/07/11/vokuhila-oliba/">Vokuhila Oliba</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Vokuhila &#8211; Eins der größten Verbrechen, das je am menschlichen Haupthaar begangen wurde </strong>(Markus Kavkas, MTV, in der ersten Folge der 80er-Show <a title="25 years on MTV" href="http://www.mtv.de/25years/index.php" target="_blank" rel="noopener">&#8222;25 years on MTV&#8220;</a>)</p></blockquote>
<p>In welche Ära fiel eigentlich der unsägliche Vokuhila-Oliba-Trend? Diese Frage trieb mich um, als ich neulich im World Wide Web stöberte. Gut, wie es im Web häufig so ist, findet man nicht unbedingt die Information, die man sucht, dafür aber eine Menge anderen Kram.</p>
<p>Einen sehr schönen Text zum Thema fand ich im <a title="Das Prolo-Glossar auf heise.de" href="http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/cmjokes.html" target="_blank" rel="noopener">Prolo-Glossar</a> auf <a title="heise.de" href="http://www.heise.de" target="_blank" rel="noopener">heise.de</a>. Zitat:</p>
<blockquote><p>Vokuhila-Oliba &#8211; Fast schon ein Klassiker. Das Akronym leitet sich aus dem Auftrag an seine Friseuse ab: &#8222;Vorne kurz, hinten lang&#8220;. Der Oberlippenbart ist ebenso ein Charakteristikum dieses in der Regel eher einfacher strukturierten Mitmenschen, der sich im Aussehen und Auftreten an regionalen Fußballgrößen der späten siebziger Jahre orientiert. Für jeden Millimeter, den der &#8222;Oliba&#8220; unter die Mundwinkel heruntergezogen ist, lassen sich vom 90er IQ bedenkenlos weitere 5 Punkte abziehen. Trägt oft Schnellf*ckerstiefel, die es in großer Auswahl im Spezialgeschäft für geistige Kleingärtner, dem sog. &#8222;Western-Store&#8220;, gibt.</p></blockquote>
<p>Zitat Ende. Ein Hammer! Ich wusste gar nicht, dass der Heise-Verlag sich derart blumig mit Detailfragen mitteleuropäischer Haupthaarmode beschäftigt. Übrigens sind auch die anderen im Prolo-Glossar erklärten Kürzel durchaus lesenswert.</p>
<p>Ein sehr schönes Fundstück ist auch die Bildergalerie auf <a title="Vokuhila-Seite auf hairweb.de" href="http://www.hairweb.de/frisuren-vokuhila.htm" target="_blank" rel="noopener">http://www.hairweb.de/frisuren-vokuhila.htm</a>. Empfohlen sei ein Blick auf die <a title="peinliche Promifrisuren auf hairweb.de" href="http://www.hairweb.de/frisuren-peinlich-stars-maennlich.htm" target="_blank" rel="noopener">peinlichsten Promi-Frisuren</a>.</p>
<p>Den Vogel abgeschossen hat aber zweifellos die <a title="Hall of Scheitel auf www.fiese-scheitel.de" href="http://www.fiese-scheitel.de/NewFiles/hall.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Hall of Scheitel&#8220;</a> auf <a title="Startseite von www.fiese-scheitel.de" href="http://www.fiese-scheitel.de" target="_blank" rel="noopener">www.fiese-scheitel.de</a> mit dem Spendenaufruf: &#8222;Schickt Scheitel!&#8220; Boah, ey! Mein absoluter Favorit ist <a title="John Kincade auf www.fiese-scheitel.de" href="http://www.fiese-scheitel.de/fiese-scheitel3.data/Komponenten/Bilder/Covergallery/Seiten/John%20Kincade2.htm" target="_blank" rel="noopener">John Kincade</a>. Dazu gehört schon was, so rumzulaufen. Und der hat damit sogar Geld verdient! Respekt!</p>
<p>Ach, bevor ich&#8217;s vergesse: Meine Information habe ich auch gefunden. Laut <a title="Vokuhila-Artikel in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/VoKuHiLa" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a> war der Vokuhila-Trend vor allem in den 70er, 80er und zu Beginn der 90er Jahre populär und ist bis heute nicht ganz ausgerottet &#8230; In den südlicheren Gefilden ist der Zusatz für den Teil-Gesichtsteppich übrigens nicht &#8222;Oliba&#8220; sondern &#8222;Mischna&#8220; (mit Schnauzer). Klingt aber genauso bescheuert und sieht auch nicht besser aus &#8230; Und ich verweise nicht ohne Stolz darauf, mich dieser &#8222;Mode&#8220; niemals selbst unterworfen zu haben! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/07/11/vokuhila-oliba/">Vokuhila Oliba</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/07/11/vokuhila-oliba/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Glanzbildchen und Babynahrung</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/04/09/glanzbildchen-und-babynahrung/</link>
					<comments>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/04/09/glanzbildchen-und-babynahrung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 21:44:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Quellen]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.heinrich-toepfer.de/2006/04/09/glanzbildchen-und-babynahrung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist ja beileibe nicht so, dass man nur beim Schreiben von Sachbüchern etwas zu recherchieren hätte. Was habe ich nicht schon alles nachgeschlagen: Wie ist der lateinische Name der Wildkirsche? Was frisst der Gemeine Feldhamster? Seit wann wird die Mercedes A-Klasse gebaut? Das Internet erspart einem dabei Gottseidank manches peinliche persönliche Gespräch über das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/04/09/glanzbildchen-und-babynahrung/">Glanzbildchen und Babynahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja beileibe nicht so, dass man nur beim Schreiben von Sachbüchern etwas zu recherchieren hätte. Was habe ich nicht schon alles nachgeschlagen: Wie ist der lateinische Name der Wildkirsche? Was frisst der Gemeine Feldhamster? Seit wann wird die Mercedes A-Klasse gebaut?</p>
<p>Das Internet erspart einem dabei Gottseidank manches peinliche persönliche Gespräch über das ein oder andere Wissensgebiet, in dem man nicht so zu Hause ist. Manchmal übersteigt aber selbst die Internetrecherche haarscharf die Grenze des Zumutbaren.</p>
<p>Heute war ich auf der Suche nach Glanzbildchen. Jawohl: Glanzbildchen. Sie wissen schon: Diese Dinger mit den schreckenerregenden Motiven von Engelchen, Schmusekätzchen und Blümchen, die man in Poesiealben klebt. Grausig, auf was für Seiten man dabei stößt! Motive, die man nicht mehr gesehen und erfolgreich verdrängt hat, seit einen vor zig Jahren die eigene Schwester genötigt hat, sich mit derlei zu beschäftigen (Sorry, Schwesterchen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ).</p>
<p>Auch im Zusammenhang mit meinen Vornamensrecherchen habe ich manches Trauma erlebt (siehe auch <a title="interner Link: Heinrich vs. Harald" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/02/17/heinrich-vs-harald/">Heinrich vs. Harald</a>). Für mein Eröffnungskapitel, das ich nochmal neu schreiben will, steht mir außerdem gelegentlich ein Besuch auf der Seite von Hipp-Babynahrung oder etwas Ähnliches bevor. Oder kann mir jemand von Ihnen sagen, was Kinder im Alter von ungefähr einem bis eineinhalb Jahren so essen und ob es da aus dem Hause Hipp ein paar richtig eklige Breichen gibt?</p>
<p>*seufz* Die Schreiberei ist bisweilen schon ein anstrengendes Geschäft&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/04/09/glanzbildchen-und-babynahrung/">Glanzbildchen und Babynahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/04/09/glanzbildchen-und-babynahrung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heinrich vs. Harald</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/02/17/heinrich-vs-harald/</link>
					<comments>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/02/17/heinrich-vs-harald/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2006 12:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Harald]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Töpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Quellen]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.heinrich-toepfer.de/archives/23</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Es heißt nicht Heinrich, sondern Harald Töpfer.&#8220; Mehr oder weniger nachdrücklich höre ich diesen Satz, seit Freunde von mir und ich bei Unterhaltungen über Harry Potter erstmals den Namen Heinrich Töpfer in den Mund nahmen. In der Tat besteht alles andere als Einigkeit, was die richtige Übersetzung des Namens Harry Potter angeht. Unabhängig davon, dass [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/02/17/heinrich-vs-harald/">Heinrich vs. Harald</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Es heißt nicht  <em>Heinrich, </em>sondern <em>Harald </em>Töpfer.&#8220; Mehr oder weniger nachdrücklich höre ich diesen Satz, seit Freunde von mir und ich bei Unterhaltungen über Harry Potter erstmals den Namen Heinrich Töpfer in den Mund nahmen. In der Tat besteht alles andere als Einigkeit, was die richtige Übersetzung des Namens Harry Potter angeht.</p>
<p>Unabhängig davon, dass mir die Kombination <em>Heinrich Töpfer </em>einfach besser gefällt und dass sie sprachlich besser klingt als <em>Harald Töpfer</em>, lassen sich auch echte Argumente für die eine oder die andere Fraktion finden. Stöbern wir in den Winkeln des World Wide Web und gehen gemeinsam auf Recherche&#8230;</p>
<p><span id="more-23"></span>Beim Nachnamen gibt es nicht viel zu Streiten: Potter gleich Töpfer. Punkt.</p>
<p>Schaut man nach dem Vornamen, fällt auf, dass einem auf Harry Potter-Fansites und in Fanforen häufiger die Wendung <em>Harald Töpfer </em>begegnet, wenn Leute scherzhaft über Harry Potter schreiben. Für das deutsche Ohr ist die Ähnlichkeit von <em>Harald </em>zu Harry wahrscheinlich naheliegender als von <em>Heinrich </em>zu Harry. Ehrlich gesagt habe auch ich früher rein intuitiv eher zu Harald tendiert. Insgesamt spuckt Google zur Suchphrase &#8222;Harald Töpfer&#8220; 739 Treffer aus und zu &#8222;Heinrich Töpfer&#8220; nur 622. Eins zu null für Harald.</p>
<p>Außerdem gibt es einen ziemlich bekannten deutschen Namenspatron für die Harald-Fraktion. Wen meine ich wohl? Richtig: Harald &#8222;Dirty Harry&#8220; Schmidt. Wenn Harald Schmidt als Dirty Harry durchgeht, erübrigt sich doch jede weitere Diskussion, oder? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Zwei zu null für Harald.</p>
<p>Aber so einfach ist es nicht. Wenn man sich mit den Vornamen näher beschäftigt, kann man nämlich echt ins Grübeln kommen. Weitgehend Einigkeit  herrscht darin, dass <em>Heinrich </em>die deutsche Version von <em>Henry </em>ist (oder umgekehrt). So sind ja auch die diversen englischen Könige <em>Henry I &#8211; VIII </em>im Deutschen bekannt als König Heinrich der Fünfte, Heinrich der Achte und so weiter. Und wenn Heinrich die deutsche Version von <em>Henry </em>ist, wie kann sie dann die Übersetzung von <em>Harry </em>sein?</p>
<p>Was sagen die Vornamenbücher und die diversen Websites, die jungen Eltern bei der Vornamenfindung für ihre Stammhalter behilflich sind? Quellen gibt&#8217;s übrigens etliche. Eine ganz gute Adresse ist beispielsweise <a title="Vornamenarchiv" href="http://www.vornamenarchiv.de/" target="_blank" rel="noopener">www.vornamenarchiv.de</a> oder <a title="Vornamensuche" href="http://www.rund-ums-baby.de/vornamensuche/uebersicht_buchstabe.htm?buchstabe=H&amp;geschlecht=m" target="_blank" rel="noopener">www.rund-ums-baby.de</a> (putzig, nicht? :D). Erste Erkenntnis: Die englische Entsprechung von <strong>Harald </strong>ist nicht <strong>Harry </strong>sondern <strong>Harold</strong>. Zweite Erkenntnis: <strong>Harry </strong>ist eigentlich kein unabhängiger Vorname, sondern, und jetzt kommt&#8217;s, eine Kose- oder Nebenform des englischen <strong>Henry </strong>(ähnlich wie Tom als Nebenform zu Thomas oder Chris als Nebenform zu Christopher).</p>
<p>Ein prominentes Bespiel gefällig? Wer kennt ihn nicht: Prinz <strong>Harry</strong>, den britischen Partyprinzen und Zweitgeborenen des Ex-Traumpaars Charles und Diana. Der Taufname des Prinzen Harry ist: <em><strong>Henry </strong>Charles Albert David Mountbatten-Windsor</em> (Quellen: <a title="Offizielle Website des britischen Königshauses" href="http://www.royal.gov.uk/output/Page461.asp" target="_blank" rel="noopener">Offizielle Website des britischen Königshauses</a> und ein deutschsprachiger Artikel in der <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Mountbatten-Windsor" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a>). Punkt für Heinrich, würde ich sagen.</p>
<p>Es gibt ein weiteres bekanntes Beispiel. Und dieses Beispiel, für die Frage der Übersetzung eines Namens nicht ganz unwesentlich, ist ein <em>deutsches </em>Beispiel. Passenderweise jährt sich gerade heute, am 17. Februar 2006, zum 150. Mal der Todestag des großen deutschen Dichters <strong>Heinrich Heine</strong>. Und der Geburtsname dieses Mannes war&#8230; <strong>Harry </strong>Heine (Quellen: auch hier ein Artikel aus der <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a> sowie des <a title="Heinrich-Heine-Portal" href="http://germazope.uni-trier.de/Projects/HHP/heine" target="_blank" rel="noopener">Heinrich-Heine-Portals</a>).</p>
<p>Beweisführung abgeschlossen. Aber ich will hier keinen Kreuzzug wider die Verwendung der Kombination <em>Harald Töpfer </em>führen. Ein jeder soll nach seiner Fasson glückselig werden, oder wie das heißt. Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass sich für beide Varianten durchaus Argumente finden lassen und das es wahrscheinlich kein wirkliches richtig oder falsch bei dieser Frage gibt. Oder wissen Sie es besser? Kennen Sie Quellen, die die eine oder die andere Annahme bestätigen oder entkräften? Ich bin für Beiträge zu dieser Frage durchaus aufgeschlossen. <a title="interner Link: Kontaktformular" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/kontakt/">Schreiben</a> Sie mir. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/02/17/heinrich-vs-harald/">Heinrich vs. Harald</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/02/17/heinrich-vs-harald/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
