Vokuhila Oliba

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Tourist beim Fotografieren eines Gebäudes
Fenster eines Gebäudes in Nürnberg, Deutschland

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ÖKOSYSTEM

Positive growth.

Nature, in the common sense, refers to essences unchanged by man; space, the air, the river, the leaf. Art is applied to the mixture of his will with the same things, as in a house, a canal, a statue, a picture.

But his operations taken together are so insignificant, a little chipping, baking, patching, and washing, that in an impression so grand as that of the world on the human mind, they do not vary the result.

Die Sonne geht durch einen dichten Wald unter.
Windturbinen, die auf einer grasbewachsenen Ebene stehen, vor einem blauen Himmel.
The sun shining over a ridge leading down into the shore. In the distance, a car drives down a road.

Undoubtedly we have no questions to ask which are unanswerable. We must trust the perfection of the creation so far, as to believe that whatever curiosity the order of things has awakened in our minds, the order of things can satisfy. Every man’s condition is a solution in hieroglyphic to those inquiries he would put.

Vokuhila – Eins der größten Verbrechen, das je am menschlichen Haupthaar begangen wurde (Markus Kavkas, MTV, in der ersten Folge der 80er-Show „25 years on MTV“)

In welche Ära fiel eigentlich der unsägliche Vokuhila-Oliba-Trend? Diese Frage trieb mich um, als ich neulich im World Wide Web stöberte. Gut, wie es im Web häufig so ist, findet man nicht unbedingt die Information, die man sucht, dafür aber eine Menge anderen Kram.

Einen sehr schönen Text zum Thema fand ich im Prolo-Glossar auf heise.de. Zitat:

Vokuhila-Oliba – Fast schon ein Klassiker. Das Akronym leitet sich aus dem Auftrag an seine Friseuse ab: „Vorne kurz, hinten lang“. Der Oberlippenbart ist ebenso ein Charakteristikum dieses in der Regel eher einfacher strukturierten Mitmenschen, der sich im Aussehen und Auftreten an regionalen Fußballgrößen der späten siebziger Jahre orientiert. Für jeden Millimeter, den der „Oliba“ unter die Mundwinkel heruntergezogen ist, lassen sich vom 90er IQ bedenkenlos weitere 5 Punkte abziehen. Trägt oft Schnellf*ckerstiefel, die es in großer Auswahl im Spezialgeschäft für geistige Kleingärtner, dem sog. „Western-Store“, gibt.

Zitat Ende. Ein Hammer! Ich wusste gar nicht, dass der Heise-Verlag sich derart blumig mit Detailfragen mitteleuropäischer Haupthaarmode beschäftigt. Übrigens sind auch die anderen im Prolo-Glossar erklärten Kürzel durchaus lesenswert.

Ein sehr schönes Fundstück ist auch die Bildergalerie auf http://www.hairweb.de/frisuren-vokuhila.htm. Empfohlen sei ein Blick auf die peinlichsten Promi-Frisuren.

Den Vogel abgeschossen hat aber zweifellos die „Hall of Scheitel“ auf www.fiese-scheitel.de mit dem Spendenaufruf: „Schickt Scheitel!“ Boah, ey! Mein absoluter Favorit ist John Kincade. Dazu gehört schon was, so rumzulaufen. Und der hat damit sogar Geld verdient! Respekt!

Ach, bevor ich’s vergesse: Meine Information habe ich auch gefunden. Laut Wikipedia war der Vokuhila-Trend vor allem in den 70er, 80er und zu Beginn der 90er Jahre populär und ist bis heute nicht ganz ausgerottet … In den südlicheren Gefilden ist der Zusatz für den Teil-Gesichtsteppich übrigens nicht „Oliba“ sondern „Mischna“ (mit Schnauzer). Klingt aber genauso bescheuert und sieht auch nicht besser aus … Und ich verweise nicht ohne Stolz darauf, mich dieser „Mode“ niemals selbst unterworfen zu haben!


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