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	<title>Ueberarbeitung Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
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	<title>Ueberarbeitung Archive - Das tapfere Schreiberlein</title>
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		<title>Da hört der Spaß auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 20:27:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während »Heinrich Töpfer &#8211; Bitte nicht rütteln« weiterhin nach einem Verlag sucht, beschäftige ich mich mit neuen Projekten. &#8222;Am Ende der Leitung&#8220;, das ist das Motto eines Literaturwettbewerbs, den der österreichische Bürgerrechtsverein quintessenz ausgeschrieben hat, und an dem ich mich mit einer eigenen Geschichte beteiligen möchte. Die Rohfassung steht, aber schon bald ist Einsendeschluss, und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während <strong>»</strong>Heinrich Töpfer &#8211; Bitte nicht rütteln<strong>«</strong> weiterhin nach einem Verlag sucht, beschäftige ich mich mit neuen Projekten. &#8222;Am Ende der Leitung&#8220;, das ist das Motto eines <a title="externer Link: Literaturwettbewerb " href="http://sf.quintessenz.at/" target="_blank" rel="noopener">Literaturwettbewerbs</a>, den der österreichische Bürgerrechtsverein <a title="externer Link: Homepage des Bürgerrechtsvereins quintessenz" href="http://quintessenz.at/" target="_blank" rel="noopener">quintessenz</a> ausgeschrieben hat, und an dem ich mich mit einer eigenen Geschichte beteiligen möchte. Die Rohfassung steht, aber schon bald ist Einsendeschluss, und folglich stecke ich mal wieder mitten im Überarbeitungsstress. Den meisten Kummer bereitet mir dabei die Vorgabe für die maximale Länge des Beitrags: Dreißigtausend Zeichen inklusive Leerzeichen. Schon mit der Rohfassung reiße ich diese Latte. Für mich bedeutet das die Mutter aller Qualen: Kürzen.</p>
<p>Genau passend zum Thema flatterte mir vor ein paar Tagen der Newsletter des <a title="externer Link: Homepage des Autorenhaus-Verlages" href="http://www.autorenhaus-verlag.de/" target="_blank" rel="noopener">Autorenhaus-Verlages</a> ins Postfach. Dort schrieb Gerhild Tieger, Autorin und Newsletter-Redakteurin:</p>
<blockquote><p>Da hört der Spaß auf, beim Ersetzen, Streichen, Kürzen, beim Überarbeiten nämlich. Da ringt der Autor mit seinem Zweifel, ob hier eine Szene zu lang geraten ist, dort ein anderes Wort treffender wäre oder womöglich eine Figur nicht glaubwürdig.</p></blockquote>
<p>Ein paar Zeilen später zitiert Gerhild Tieger die Schriftstellerin Barbara Delinsky mit den Worten</p>
<blockquote><p>Von zwei Sätzen, die ich schreibe, streiche ich einen. Einen Roman zu überarbeiten, ist wie einen Edelstein zu polieren bis hin zu seiner Substanz. Man muss alles, was davon ablenkt, fortreiben. Dann erst hat man etwas, das leuchtet und glüht.</p></blockquote>
<p>Tja, dem ist inhaltlich nichts hinzuzufügen. Ich fasse mich dann auch mal kurz und geh wieder Überarbeiten und Kürzen.</p>
<p>Ach ja: Wer gerne schreibt und die Website und die Ratgeber des <a title="externer Link: Homepage des Autorenhaus-Verlages" href="http://www.autorenhaus-verlag.de/" target="_blank" rel="noopener">Autorenhaus-Verlages</a> noch nicht kennt, sollte das ändern. Die Seite ist immer einen Blick wert, viele der Bücher auch einen Blick mehr. Vielleicht werde ich in den nächsten Wochen auf das ein oder andere Werk etwas ausführlicher in der Rubrik &#8222;Literaturtipps&#8220; eingehen.</p>
<p>Bis die Tage</p>
<p>Euer</p>
<h2><em> David Kramer</em></h2>
<p><span style="font-size: xx-small;">(Abdruck der Newsletters-Auszüge mit freundlicher Genehmigung des Autorenhaus-Verlages)</span> </p>
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		<title>Vorhang auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 07:09:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vorhang hebt sich, das Bühnenbild erscheint &#8230; es läutet an der Haustür, der neue Freund der Tochter steht vor der Tür und macht den Eltern zum ersten Mal seine Aufwartung &#8230; der Page öffnet die Hotelzimmertür und der Gast lässt erstmals den Blick durch die sündhaft teuer gebuchte Urlaubsherberge schweifen &#8230; Was haben diese [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorhang hebt sich, das Bühnenbild erscheint &#8230; es läutet an der Haustür, der neue Freund der Tochter steht vor der Tür und macht den Eltern zum ersten Mal seine Aufwartung &#8230; der Page öffnet die Hotelzimmertür und der Gast lässt erstmals den Blick durch die sündhaft teuer gebuchte Urlaubsherberge schweifen &#8230; Was haben diese und ähnliche Szenen gemeinsam? Richtig. Der erste Eindruck ist wichtig! Und so sind auch die ersten Seiten und die ersten Kapitel eines Buches entscheidend dafür, ob es gelesen wird oder nicht. So ganz zufrieden war ich mit dem Einstieg in »Heinrich Töpfer &#8211; Bitte nicht rütteln« noch nie, daher habe ich den Anfang zum gefühlt hundersten Mal überarbeitet. Auch der Inhalt der hier veröffentlichten <a href="http://www.heinrich-toepfer.de/die-wahre-parodie/das-orakel/" title="Interner Link: zu den Probekapiteln">Probekapitel</a> hat sich dadurch verändert. Einige sind hinzugekommen, bei anderen hat sich der Inhalt mehr oder weniger stark verändert. Achtung: Auch die Titel und somit die Links der Probekapitel haben jetzt teilweise andere Namen. Solltet ihr euch Favoriten auf das ein oder andere Kapitel gelegt haben, kann es daher sein, dass diese jetzt ins Leere führen und vom Browser mit einem gemeinen Error 404 quittiert werden. Aber so viele Probekapitel sind es ja nicht und ihr werdet die gesuchte Stelle hoffentlich rasch wiederfinden. Zur besseren Übersichtlichkeit haben die Probekapitel nun auch ein Extra-Inhaltsverzeichnis spendiert bekommen.</p>
<p>Ob dies die letzte Überarbeitung des Anfangs war, wollen wir mal abwarten. Ich wäre für euer Feedback dankbar. Wie gefällt euch der Anfang der Geschichte? Beteiligt euch bitte an der <a href="http://www.heinrich-toepfer.de/die-wahre-parodie/neugierig-geworden/" title="Interner Link: Umfrage zu den Probekapiteln">Umfrage am Schluss der Probekapitel</a>, schickt mir <a href="http://www.heinrich-toepfer.de/kontakt/" title="Interner Link: E-Mail-Formular">E-Mails</a> und kommentiert fleißig. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2007/07/18/vorhang-auf/">Vorhang auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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		<title>zum guten Schluss</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/05/28/zum-guten-schluss/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2006 11:57:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zu welcher Art Ende-Mensch gehören Sie? Nein, nein, ich meine damit keine bevorzugte Suizidmethode und auch nicht, ob Sie sich ein Totenhemd mit oder ohne Rüschen wünschen oder auf was für einer Art Papier Ihr Testament gedruckt werden soll. Ich meine das mehr im Sinne von Ausklang: Verlängerung bis zum Abpfiff oder sudden death? Umdrehen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/05/28/zum-guten-schluss/">zum guten Schluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu welcher Art Ende-Mensch gehören Sie? Nein, nein, ich meine damit keine bevorzugte Suizidmethode und auch nicht, ob Sie sich ein Totenhemd mit oder ohne Rüschen wünschen oder auf was für einer Art Papier Ihr Testament gedruckt werden soll. Ich meine das mehr im Sinne von <em>Ausklang</em>: Verlängerung bis zum Abpfiff oder sudden death? Umdrehen und einschlafen oder Nachspiel?</p>
<p>Wie so oft, lassen sich Menschen bei solchen Fragen in zwei Kategorien einteilen. Während die einen nach der Kinovorstellung, noch bevor das Licht angeht, aus den Sitzen springen und U-Bahn oder Taxistand zustreben, bleiben die anderen bis zur letzten Zeile des Abspanns hocken und diskutieren anschließend an der Bar beim gemeinsamen Bier die Leistungen der einzelnen Darsteller und die Qualität der Special Effects &#8230; Während die einen nach Abgabe ihrer Klausurarbeiten bis zur Rückgabe nichts mehr davon hören wollen, sprechen die anderen nach der Stunde gerne Punkt für Punkt die Aufgaben nochmal durch und vergleichen ihre Lösungen (so, wie es auch Hermine tun würde <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ).</p>
<p>Genauso unterschiedlich sind die Gepflogenheiten oder Wünsche der Leute am Schluss einer Geschichte, egal, ob Buch oder Film.</p>
<p><span id="more-36"></span>Der direkte Typ wünscht es sich folgendermaßen: Der Mörder wird gefasst, ausblenden, Ende. Nächstes Buch.</p>
<p>So hätte man beispielsweise James Camerons &#8222;Titanic&#8220; auch wie folgt enden lassen können: Das Schiff ist gesunken; Rose überlebt auf dem Trümmerstück treibend; sie befreit sich aus dem kalten Griff des erfrorenen Jack, wird gerettet und lebt glücklich bis an das Ende ihrer Tage. Vorhang.</p>
<p>Doch Cameron hat ein anderes, ein erweitertes Ende gewählt: Er lässt die &#8222;Carpathia&#8220; mit den Überlebenden in New York ankommen, berichtet uns, was aus Cal Hockley geworden ist, zeigt uns in Rose&#8216; Kabine auf der &#8222;Keldysh&#8220; mit einem geschickten Kameraschwenk über die Fotos aus ihrem Leben, dass sie sich die mit Jack gesponnenen Träume erfüllt hat (Achterbahnfahren, Brandungsreiten usw.) und er lässt zu guter Letzt die greise Rose den dicken Diamanten zu Jack in die Fluten feuern &#8230;</p>
<p>Als Zuschauer verleiht mir das das gute Gefühl, die <em>ganze </em>Geschichte gesehen bzw. erzählt bekommen zu haben und damit ist auch schon klar, dass ich mich zum zweiten Ende-Typ zähle, nämlich zu dem, der zum guten Schluss eine gewisse&#8230; naja, <em>Chillout-Phase</em> schätzt: Der Zenit der Geschichte ist überschritten, der Mörder gefasst, aber man möchte bitteschön noch wissen, was aus dem Hund des Opfers geworden ist. Sprich: Alle Erzählstränge sollen in Ruhe zu Ende gebracht werden.</p>
<p>Am Schluss meiner eigenen Geschichte &#8222;Heinrich Töpfer &#8211; Bitte nicht rütteln&#8220; habe ich genau diesen Ansatz verfolgt, nach dem Finale die offenen Fragen geklärt und alle Fäden zu Ende gesponnen. Bis jetzt hatte dieses Schlusskapitel auch sämtlichen Überarbeitungen standgehalten und es gefiel mir so wie es war. Aber die letzte Überarbeitungsrunde stand unter dem Titel &#8222;<a title="interner Link: Kurz und knapp: Die Selbstkasteiung" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/01/16/kurz-und-knapp-die-selbstkasteiung/">Kurz und knapp</a>&#8222;, erinnern Sie sich noch? Ich schrieb damals &#8222;Lasse alles Entbehrliche weg und sag das Notwendige nur einmal.&#8220;</p>
<p>Vor jeder Überarbeitung mache ich mir im Konzept einige Notizen, mit denen ich die Schwerpunkte festhalte, an denen sich der Überarbeitungsschritt orientieren soll oder ich halte ein paar Fragen fest, anhand derer der Text gecheckt wird. So auch dieses Mal. Zum Thema Tempo steht in meinen Arbeitsnotizen folgendes:</p>
<blockquote><p>Das Tempo der Geschichte wird rasanter, wenn der Einstieg in eine Szene direkt ist und (sich steigernde) Konflikte bietet.</p></blockquote>
<p>Und zum Thema Monologe (gemeint sind Betrachtungen aus der Gedankenwelt des Protagonisten):</p>
<blockquote><p>Monologe dürfen nicht zu lang werden oder zu sehr in philosophische Betrachtungen abschweifen und den Leser langweilen.</p></blockquote>
<p>Das sind nur zwei von vielen Stichpunkten, die mir für die fünfte Überarbeitung wichtig waren.</p>
<p>Um diese Notizen mit Leben zu füllen, nahm ich mir Kapitel für Kapitel des Manuskriptes vor, gliederte die Szenen und brachte Markierungen am Rand an. Eine spannende Stelle wurde mit einem &#8222;S&#8220; markiert. Eine Stelle, die Erwartungen schürt, mit einem &#8222;E&#8220; und eine Stelle, die einen Konflikt bietet, mit einem &#8222;K&#8220;. Keine Seite der Geschichte sollte am Ende ohne mindestens eine solche Markierung dastehen. Und das führte, in Bezug auf den von mir gewählten Schluss, zu einem Problem, denn zwischen dem Höhepunkt und dem definierten zeitlichen Endetermin liegen ca. zwei Monate Zeit, in denen nicht mehr wirklich viel passiert. Und was bedeutet das für meine Markierungen? Richtig. Über mehrere Seiten hinweg zierte meine Anmerkungen nicht die Spur eines &#8222;K&#8220; oder wenigstens eines &#8222;E&#8220; und erst recht keines &#8222;S&#8220;.</p>
<p>Folglich musste hier das Messer angesetzt werden, auch wenn&#8217;s schwer fiel. Die Krux liegt halt darin, möglichst zügig zum Ende zu kommen, um den Leser nicht zu langweilen, aber ihm dabei keine Informationen vorzuenthalten. Einiges an Inhalten konnte ich zeitlich vorverlagern, anderes musste aber tatsächlich wegfallen. Um manches tut es mir leid, um anderes weniger, aber wie ich (sinngemäß) <a title="interner Link: Kurz und knapp: Die Selbstkasteiung" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/01/16/kurz-und-knapp-die-selbstkasteiung/">schon mal schrieb</a>:</p>
<blockquote><p>Eine Szene darf ihre Daseinsberechtigung nicht nur aus der Tatsache ableiten, dass sie hübsch ist oder einen originellen Einfall enthält. Eine Infomation, die nicht tatsächlich wichtig ist, ist entbehrlich.</p></blockquote>
<p>Und so habe ich ja wenigstens ein paar gelöschte Anekdötchen, mit der ich die Wiederaufnahme des Fadens bei einer (möglichen) Fortsetzungsgeschichte anreichern kann. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/05/28/zum-guten-schluss/">zum guten Schluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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		<title>Rückläufe aus der ersten Leserunde</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/03/12/ruecklaufe-erste-leserunde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2006 22:53:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Ausdrucke habe ich erstellt und verteilt. Verwertbares Feedback habe ich bisher von zweien meiner Leser, die das Manuskript bereits komplett durchgearbeitet haben. Das (für mich) wichtigste Ergebnis ist, dass ich es (das Manuskript) nicht einstampfen werde. Es geht weiter! Es gab (natürlich) kein Lob über den grünen Klee. Wenn dem so wäre, müsste ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/03/12/ruecklaufe-erste-leserunde/">Rückläufe aus der ersten Leserunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Ausdrucke habe ich erstellt und verteilt. Verwertbares Feedback habe ich bisher von zweien meiner Leser, die das Manuskript bereits komplett durchgearbeitet haben.</p>
<p>Das (für mich) wichtigste Ergebnis ist, dass ich es (das Manuskript) nicht einstampfen werde. Es geht weiter!</p>
<p>Es gab (natürlich) kein Lob über den grünen Klee. Wenn dem so wäre, müsste ich auch argwöhnen, mir zu unkritische Testleser gesucht zu haben. Ich würde jedoch beide als durchaus gnadenlose Kritiker einstufen. Insofern hat ihr Feedback viel Gewicht. Es sind schon einige sehr wesentliche Punkte angemerkt worden. Bei Fragen inhaltlicher Art werde ich erstmal den Rücklauf aller fünf Statements abwarten und dann Punkt für Punkt entscheiden, ob und wo ich ändere. Allerdings gibt es auch ein paar grundsätzliche Mängel, die festgestellt wurden. Manches davon hatte ich selber schon immer in Verdacht, noch nicht koscher zu sein. Das wurde mir jetzt bestätigt. Auf der einen Seite ist das natürlich ganz okay, weil es mir zeigt, dass mein eigener Eindruck von bestimmten Dingen noch in Ordnung ist und dass die Selbstreflektion funktioniert. Andererseits handelt es sich um Punkte, die zum Teil recht weitreichend sind und die größere Änderungen zur Folge haben werden.</p>
<p><span id="more-25"></span>Ein sehr positiver Aspekt der Rückläufe ist, dass mir etwas gelungen ist, was heimlich mein Ziel war: Dass die Leute vergessen, wozu sie überhaupt lesen und vergessen, Anmerkungen an den Rand zu kritzeln, sondern einfach anfangen zu schmökern und, im Idealfall, nicht aufhören können. Zumindest  in Teilen scheint das eingetreten zu sein. Und das ist das Tollste, was mir passieren konnte. Es macht mich schon ein wenig stolz, muss ich sagen.</p>
<p>Dennoch führen die Rückläufe dazu, dass ich mich von meinem ursprünglichen Zeitziel verabschieden werde. Ich kalkuliere mal, dass ich nach der jetzt laufenden Überarbeitung eine weitere folgen lasse, in der ich die nach dem Testlesen fälligen Änderungen einbauen werde. Erst danach werde ich mich nochmals Lesefluss und Stil widmen. Es wird auch noch mindestens eine weitere Leserunde geben, in der ich nochmal einige der jetzigen Testleser und dazu ein paar Neue belästigen werde.</p>
<p>Eine solche Verschiebung hat allerdings auch etwas Gutes: Es nimmt mir den Druck, unbedingt in den nächsten Tagen fertig werden zu müssen. So, und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss weiterarbeiten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/03/12/ruecklaufe-erste-leserunde/">Rückläufe aus der ersten Leserunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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		<title>Kurz und knapp: Die Selbstkasteiung</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/01/16/kurz-und-knapp-die-selbstkasteiung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 09:28:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der nächste Überarbeitungszyklus steht an (ich glaube, es ist der fünfte, oder?). Nachdem die Geschichte jetzt vollständig ist, alle Charaktere vernünftig eingeführt sind, alle Szenen beschrieben und alle Schauplätze vorgestellt, könnte man, übertragen auf das Drehen eines Films sagen: Die Sache ist im Kasten. Und was folgt beim Film, wenn die Story abgedreht ist? Richtig: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/01/16/kurz-und-knapp-die-selbstkasteiung/">Kurz und knapp: Die Selbstkasteiung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der nächste Überarbeitungszyklus steht an (ich glaube, es ist der fünfte, oder?). Nachdem die Geschichte jetzt vollständig ist, alle Charaktere vernünftig eingeführt sind, alle Szenen beschrieben und alle Schauplätze vorgestellt, könnte man, übertragen auf das Drehen eines Films sagen: Die Sache ist im Kasten.</p>
<p>Und was folgt beim Film, wenn die Story abgedreht ist? Richtig: Der Schnitt! Wenn man sich auf Film-DVDs die sogenannten &#8222;deleted Scenes&#8220; anschaut, fragt man sich manchmal, warum ist diese oder jene rausgeschnittene Szene nicht im fertigen Film gelandet? Schaut (oder hört) man sich die Kommentare des Regisseurs dazu an, fallen solche Sätze wie: <em>&#8222;Ich habe diese Szene sehr gemocht. Wir haben sie trotzdem rausgeschnitten, weil sie an dieser Stelle das Tempo zu sehr verschleppt hätte.&#8220;</em> oder <em>&#8222;Oh, ich habe es gehasst, diese Szene rauswerfen zu müssen, aber wir hätten zu viel über die Story verraten, wenn wir sie drin gelassen hätten.&#8220;</em> Und so weiter und so weiter. Es gibt mannigfaltige Gründe, warum Szenen eines Films, obwohl sie für sich betrachtet gut sind, es nicht bis ins Kino schaffen.</p>
<p><span id="more-271"></span>Bei Manuskripten ist das ganz ähnlich und genau vor diesem Bearbeitungsschritt stehe ich gerade. Jede Szene, jede Beschreibung eines &#8222;Bühnenbilds&#8220;, jeder innere Monolog und jeder Dialog stehen auf dem Prüfstand.</p>
<p>Da ist zum einen die Frage des Tempos: Ist die Sprache kurz und knapp oder wird das Tempo unnötig verschleppt? Ist der Einstieg in die Szene direkt genug oder halte ich mich zu lange mit Vorreden auf?</p>
<p>Dann die Frage des Inhalts: Hat die Szene für den Fortgang der Geschichte eine Relevanz oder existiert sie nur, weil sie hübsch ist oder einen originellen Einfall enthält? In Bezug auf einen Dialog heißt das: Enthält der Dialog einen Konflikt oder wird nur herumgelabert?</p>
<p>Weiter ist zu prüfen, ob dem Leser Schlussfolgerungen aufgedrängt werden, die dieser leicht selbst ziehen kann. Wirkt der Text dadurch altklug oder gar belehrend? Und so weiter und so weiter. Kurzum: Jede einzelne Szene des Textes wird gecheckt.</p>
<p>Aber was für Szenen gilt, trifft gleichermaßen auf jede einzelne Zeile innerhalb einer Szene zu. Grundsätzlich gilt: Lasse alles Entbehrliche weg und sage das Notwendige nur einmal. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2006/01/16/kurz-und-knapp-die-selbstkasteiung/">Kurz und knapp: Die Selbstkasteiung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geduld</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/12/06/geduld/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2005 19:42:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Dialoge]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Probeleser]]></category>
		<category><![CDATA[Szenenaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Ueberarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitaufwand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einst war ich in dem Irrtum befangen, ich könne ein Manuskript in dem Umfang, wie es jetzt vor mir liegt, in einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten fertigstellen (fertig natürlich versehen mit allen möglichen Konjunktiven). Leichtsinnigerweise erzählte ich daraufhin einigen Leuten, naja, zu früh davon und versprach außerdem, den Text zu gegebener Zeit zum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/12/06/geduld/">Geduld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einst war ich in dem Irrtum befangen, ich könne ein Manuskript in dem Umfang, wie es jetzt vor mir liegt, in einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten fertigstellen (<em>fertig </em>natürlich versehen mit allen möglichen Konjunktiven). Leichtsinnigerweise erzählte ich daraufhin einigen Leuten, naja, zu früh davon und versprach außerdem, den Text zu gegebener Zeit zum Probelesen rauszurücken. Was ich nicht bedacht hatte, war zum Einen, wie lange ich tatsächlich noch brauchen würde und zum anderen, mit welcher Ungeduld und Hartnäckigkeit mir die Leute in Ohren liegen würden, ich möge doch bitte endlich in die Kontakte kommen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ja, einer meiner lieben Freunde muss sogar einen guten Draht zum ›Guess What‹, dem Sprachorgan der Magier haben, denn gestern stattete mir ein Journalist des ›Guess‹ einen Besuch ab.</p>
<p>Lesen Sie, was dabei herauskam&#8230;</p>
<blockquote>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>Dave:</td>
<td>&#8222;Oh, hallo Alex. Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td>Alex:</td>
<td>(verblüfft) &#8222;Sie kennen mich?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Na klar, Alex. Ich habe neulich mit großem Interesse Ihr Interview mit Puffie gelesen.&#8220; <cite><small>(</small></cite><cite><small>siehe <a title="interner Link: Die Evolution eines Namens" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/09/24/die-evolution-eines-namens/">Die Evolution eines Namens</a>, Anm. d. Red.)</small></cite></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Oh, freut mich. Ich hoffe, es ist nichts Falsches rübergekommen&#8230;&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Nein nein, war alles in Ordnung so weit. Also: Was gibt&#8217;s heute?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Tja, Herr K&#8230;&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Dave.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Gut, denn, Dave&#8230; Ich bin von ein paar Leuten angesprochen worden, die sich fragen&#8230; und die mich fragen, wie lange es denn noch so dauert, bis Sie&#8230; und bis sie&#8230;&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">(lacht) &#8222;Ist nicht Ihr Ernst, oder? Sie lassen sich auch für alles vor den Karren spannen, was? Ich hol uns erstmal was zu trinken. Könnte ja länger dauern. Kaffee, Scotch, Bier?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Ich, äh, Kaffee wäre nett.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Schließe mich an. Augenblick, bin gleich wieder da&#8230;&#8220;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p><span id="more-28"></span></p>
<blockquote>
<table>
<tbody>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;So&#8230; bitte. Milch? Zucker?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Danke. Etwas Milch, bitte.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Okay, dann sehen wir mal, was ich für Sie tun kann. Schießen Sie los.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Tja, Dave. Ihre Testleser fragen sich in der Tat, wie lange es denn tatsächlich noch dauern wird, bis etwas Lesbares in ihre Hände fällt oder vielleicht unter dem Weihnachtsbaum liegt. Das ist Ihnen ja sicherlich nichts Neues.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Nein, das ist es tatsächlich nicht. Ich kann auch nur immer wiederholen, was ich schon häufig gesagt habe: Es dauert so lange, wie es dauert. Versichern kann ich, dass es garantiert länger als bis Weihnachten dauert. Ich habe selbst nicht damit gerechnet, dass sich das Projekt so lange hinziehen würde, sonst hätte ich vermutlich noch ein wenig gewartet, bis ich überhaupt anfange, davon zu erzählen. Ich kann die Ungeduld durchaus verstehen. Ich bin ja selbst ungeduldig.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Wie das&#8230;?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Ja. Ich meine natürlich nicht in Bezug darauf, wie es ausgeht. (lacht) Aber ich würde auch gern fertig werden und mit dem nächsten Projekt loslegen. Dauernd schwirren mir schon Gedanken über eine neue Geschichte durch den Kopf. Sich da auf das laufende Projekt zu konzentrieren ist nicht immer ganz einfach.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Es gibt also schon Ideen für eine weitere Geschichte?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Gewiss.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Eine Fortsetzung aus dem gleichen Universum oder eine gänzlich neue Geschichte?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">(grinst vielsagend)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Wenn Sie selbst so versessen darauf sind, das Projekt abzuschließen, warum, naja, geben Sie dann nicht ein wenig mehr Gas?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Ich wünschte, das wäre so einfach. Ob Sie&#8217;s glauben oder nicht, aber ich arbeite fast jeden Tag an dem Text. Was ich absolut unterschätzt habe, ist der tatsächliche Aufwand, der dahinter steckt. Sehen Sie als Beispiel mal den nächsten Überarbeitungszyklus an: Es wird der insgesamt fünfte. Ich beschäftige mich dann mit Fragen des Tempos, Aufbau einzelner Szenen, Spannung in den Dialogen und so weiter. Ein Kapitel zunächst auf die Notwendigkeit von Änderungen zu checken kostet mich eine Netto-Bearbeitungszeit von mindestens einer Stunde. Es nach der Überarbeitung nochmals zu konsolidieren, eine weitere Stunde. Für die eigentliche Überarbeitung gehen ca. drei bis vier Stunden drauf. Macht zusammen sechs Stunden. Das alles sind Nettozeiten. Und es sind Mindestzeiten, die auch locker doppelt so lang werden können. An Tagen, an denen ich auch noch ehrlicher Arbeit nachgehen muss, komme ich maximal drei Stunden zum Schreiben. Das bedeutet zwei Tage Arbeit pro Kapitel. Mindestens. Neunundzwanzig Kapitel sind es; macht minimum zwei Monate für einen Überarbeitungszyklus. Voilà.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Aber müssen Sie nicht irgendwann einfach mal zu einem Ende kommen? Ich meine, wenn Sie immer wieder neue Überarbeitungszyklen draufsetzen, lässt sich das ja endlos fortsetzen.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Das Argument ist mir nicht neu. Glauben Sie mir: Ich wünschte auch, es ginge schneller. Geduld ist keine meiner Tugenden. Ich stelle halt nur fest, wann immer ich eine Runde beendet habe, dass ich noch nicht so weit bin und das einfach noch etwas fehlt. Wenn ich irgendwann einmal die erforderliche Routine habe, werde ich das gewiss auch in weniger Überarbeitungszyklen und in kürzerer Zeit hinkriegen, aber bezogen auf dieses Projekt erwies sich meine Annahme von Anfang an als illusorisch. Und ich weigere mich einfach, eine halbfertige Sache aus der Hand zu geben.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Warum?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Wie soll ich von einem Testleser erwarten, dass er meiner Geschichte folgen kann, wenn sie inhaltlich einfach nicht vollständig ist? Bei der letzten Überarbeitung sind noch Charaktere eingeführt worden, die es vorher überhaupt nicht gab; die einfach plötzlich da sind, ohne das je erklärt wurde, wo sie herkamen. Ich erinnere da an Ludwig.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Die Entsprechung der Eule Hedwig aus den Harry Potter-Büchern?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Richtig. Er spielt eine wichtige Rolle, die ich mir aber erst vor ein paar Wochen ausgedacht habe. An der Stelle, wo ich ihn brauchte, um eine Lücke in der Handlung zu schließen habe ich ihn eingebaut, aber wie er überhaupt seinen Weg zu Heinrich findet, war noch nirgends erklärt. Und das ist nur ein Beispiel. Ich verspreche mir ja etwas von meinen Testlesern. Ich will wissen, ob der Text als Geschichte bestehen kann. Ob er ein Ganzes ergibt und die Figuren, Schauplätze und Handlungen im Kopf eines Lesers funktionieren. Wie kann aber ein Text im Kopf eines Testlesers eine Einheit bilden, wenn er selbst in meinen Augen, und ich habe die Geschichte allgegenwärtig im Kopf, noch nicht vollständig ist?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Wenn Sie Ihren Testlesern früher Einsicht in Ihren Text gäben&#8230;&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">(lacht) &#8222;Ja, ich weiß, was jetzt kommt. Dann könnten sie mir natürlich auch viel eher Hinweise geben, wo es noch hakt. Klar, ab einem bestimmten Stadium trifft das zu. Das wird auch der Zeitpunkt sein, an dem ich den Text rausgeben werde. Dieser Zeitpunkt kann aber erst dann gegeben sein, wenn ich selber keine Verbesserungen mehr anbringen kann. Ich bringe an dieser Stelle gerne das Beispiel mit dem Protokoll, das jemand über eine Sitzung schreiben und seinem Chef vorlegen soll. Oder, noch besser: Ein Artikel für Ihre Zeitung. Stellen Sie sich vor, Sie sollen für Ihren Chef einen Artikel schreiben. Sie recherchieren, machen einen Entwurf und überarbeiten ihn. Zu welchem Zeitpunkt würden Sie ihn Ihrem Chef geben?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Nun&#8230;, wenn er fertig ist. Also, aus meiner Sicht fertig ist.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Richtig. Sie liefern Ihrem Chef keine halbfertige Arbeit ab, damit er den Rest macht, sondern Sie erledigen Ihren Job erstmal, so gut Sie können. Und erst, wenn aus Ihrer Sicht alles getan ist, geben Sie den Text frei. Genau so mache ich das auch.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Gut, das klingt soweit logisch. Wie geht&#8217;s weiter?&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Es wird nicht mehr sooo lange dauern. Die erste Leseversion wird gedruckt, wenn alle inhaltlichen Dinge erledigt sind. Das heißt, noch bevor die letzten sprachlichen Feinheiten zurechtgeschliffen werden. Ich zwinge mich auch selbst dazu, jetzt nicht ungeduldig zu werden. Ungeduld führt zu schludriger Arbeit. Gerade beim Finish einer Geschichte wäre das tödlich.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Nun, Dave, das ist sicherlich vernünftig. Ich hoffe, meine Leser werden sich damit zufrieden geben.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Es wird ihnen nichts anderes übrig bleiben, oder?&#8220; (grinst)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Stimmt. Dave, ich danke Ihnen für das Gespräch.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Dave:</td>
<td valign="top">&#8222;Keine Ursache. Ich halte Sie auf dem Laufenden. Bis demnächst.&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Alex:</td>
<td valign="top">&#8222;Bis demnächst. Und danke für den Kaffee.&#8220;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/12/06/geduld/">Geduld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erledigung offener Punkte</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/11/29/erledigung-offener-punkte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2005 17:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter]]></category>
		<category><![CDATA[Lücken]]></category>
		<category><![CDATA[Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Original]]></category>
		<category><![CDATA[Parodie]]></category>
		<category><![CDATA[Probeleser]]></category>
		<category><![CDATA[Schluss]]></category>
		<category><![CDATA[Ueberarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Vollständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einmal muss Schluss sein. Wenn man einer Geschichte immer wieder neue Aspekte hinzufügt, kommt man ja nie zum Ende. Nur, um es zu verdeutlichen: Es existiert. Das Ende, meine ich. Es ist geschrieben. Schon mehrfach. Seit der Erstellung der Rohfassung ist die Geschichte insoweit komplett, als dass sie einen Beginn, einen linearen Handlungsverlauf mit Spannungskurve, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/11/29/erledigung-offener-punkte/">Erledigung offener Punkte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal muss Schluss sein. Wenn man einer Geschichte immer wieder neue Aspekte hinzufügt, kommt man ja nie zum Ende.</p>
<p>Nur, um es zu verdeutlichen: Es <em>existiert. </em>Das Ende, meine ich. Es ist geschrieben. Schon mehrfach. Seit der Erstellung der Rohfassung ist die Geschichte insoweit komplett, als dass sie einen Beginn, einen linearen Handlungsverlauf mit Spannungskurve, einen Höhepunkt mit Auflösung der Handlungsfäden und ein Ende hat. Es war nur immer wieder notwendig, der Geschichte zusätzliche Aspekte hinzuzufügen, um sie inhaltlich abzurunden. Das sollte nunmehr mit der Beendigung der dritten Überarbeitung geschafft sein.</p>
<p>Bei der ganzen Überarbeiterei bleiben aber immer ein paar Sachen übrig, die man vor sich herschiebt und die sich in einer fetten Offene-Punkte-Liste ansammeln. Diese abzuarbeiten ist Thema der vierten Überarbeitung.</p>
<p>So fehlen mir zum Beispiel immer noch ein paar Namen. Unter anderem für Fred und George, Mrs. Norris und Parvati Patil verwende ich im Manuskript immer noch die Originalnamen, weil mir noch nichts Vernünftiges eingefallen ist. Solche Lücken müssen irgendwann mal geschlossen werden. Dass das mit den Namen nicht immer so einfach ist, hatte ich ja bei <a title="interner Link: Die Evolution eines Namens" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/09/24/die-evolution-eines-namens/">Die Evolution eines Namens</a> schon mal beschrieben. Speziell bei Fred und George tue ich mich schwer. Da vergehen schon mal Tage über diversen Recherchen, Erarbeiten von Entwürfen und dem Verwerfen derselben.</p>
<p>Außerdem habe ich noch eine lange Liste mit Bezeichnungen einiger Schulfächer, den Namen zweier der vier Häuser, Namen einiger magischer Tiere und Pflanzen und manches mehr, was im Manuskript nicht immer durchgängig konsistent ist. Dazu befinden sich am Rand des Textes ungefähr 130 Kommentare (aus der Überarbeitungsfunktion der Textverarbeitung), die abzuarbeiten sind.</p>
<p>All das wird mich für einige Wochen beschäftigen. Allerdings sollte sich der Gesamtumfang des Textes dabei nicht mehr wesentlich verändern. Und wieder rückt der Zeitpunkt ein wenig näher, da ich irgendwann das Manuskript zum Probelesen rausrücken werde. Dazu, liebe ungeduldige Testleser, werde ich in den nächsten Tagen mal was unter dem Titel <a title="interner Link: Geduld" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/12/06/geduld/">Geduld</a> schreiben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/11/29/erledigung-offener-punkte/">Erledigung offener Punkte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dritte Überarbeitung: Kennst du deine Charaktere?</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/10/22/dritte-ueberarbeitung-kennst-du-deine-charaktere/</link>
					<comments>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/10/22/dritte-ueberarbeitung-kennst-du-deine-charaktere/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2005 15:49:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Charakterbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Ueberarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur dritten Überarbeitung hatte ich ja kurz schon was in Harry Potter 6 und die Folgen geschrieben. Ist zwar schon eine ganze Weile her, aber die Einarbeitung der Charakter- und Schauplatzbeschreibungen läuft tatsächlich immer noch. Es hat sich ergeben, dass die feinere Ausarbeitung einiger Charaktere auch zu neuen Handlungsaspekten geführt hat. Sie haben eben ihren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/10/22/dritte-ueberarbeitung-kennst-du-deine-charaktere/">Dritte Überarbeitung: Kennst du deine Charaktere?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur dritten Überarbeitung hatte ich ja kurz schon was in <a title="Harry Potter 6 und die Folgen" rel="bookmark" href="http://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/08/14/harry-potter-sechs-und-die-folgen/">Harry Potter 6 und die Folgen</a> geschrieben. Ist zwar schon eine ganze Weile her, aber die Einarbeitung der Charakter- und Schauplatzbeschreibungen läuft tatsächlich immer noch.</p>
<p>Es hat sich ergeben, dass die feinere Ausarbeitung einiger Charaktere auch zu neuen Handlungsaspekten geführt hat. Sie haben eben ihren eigenen Kopf, meine Figuren. Die Folge ist, dass ganz neue Handlungsstränge entstanden sind und manche Kapitel dazukamen oder bestehende geteilt werden mussten. Der Gesamtumfang ist jetzt, kurz vor Beendigung der dritten Überarbeitung, von 18 auf 29 Kapitel bzw. von 395 auf 541 Seiten angewachsen. Eine Geschichte ist eben erst dann fertig, wenn der letzte Punkt gesetzt ist. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/10/22/dritte-ueberarbeitung-kennst-du-deine-charaktere/">Dritte Überarbeitung: Kennst du deine Charaktere?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Harry Potter 6 und die Folgen</title>
		<link>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/08/14/harry-potter-sechs-und-die-folgen/</link>
					<comments>https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/08/14/harry-potter-sechs-und-die-folgen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2005 05:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Charakterbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Parodie]]></category>
		<category><![CDATA[Ueberarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen ist &#8222;Harry Potter und der Halbblutprinz&#8220; erschienen. Klar, dass ich mir den sofort kaufen und lesen musste. Und ebenso klar war eigentlich, dass das unversehens zu Problemen für die Fortsetzung meiner Arbeit führen würde. Viele der Locations und Personen des Originals kommen in parodierter Form auch in meinem Text vor. Ist ja [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/08/14/harry-potter-sechs-und-die-folgen/">Harry Potter 6 und die Folgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen ist &#8222;Harry Potter und der Halbblutprinz&#8220; erschienen. Klar, dass ich mir den sofort kaufen und lesen musste. Und ebenso klar war eigentlich, dass das unversehens zu Problemen für die Fortsetzung meiner Arbeit führen würde.</p>
<p>Viele der Locations und Personen des Originals kommen in parodierter Form auch in meinem Text vor. Ist ja klar. Wie soll man sonst etwas parodieren? Dann, nachdem man sich sehr intensiv mit den parodierten Charakteren und Schauplätzen auseinandergesetzt hat, plötzlich eine neue Geschichte aus der Originalwelt des Harry Potter zu lesen, ist echt erst mal irritierend. Noch schwieriger ist es, danach in seinen eigenen Text wieder hineinzufinden. Charaketere und Schauplätze des Originals haben sich möglicherweise in andere Richtungen entwickelt, als meine parodierten Pendants. Davon unbeeindruckt zu bleiben und die eigenen Figuren konsequent so weiterzuentwickeln, wie es ursprünglich gedacht war, ist das eigentliche Problem und gar nicht so leicht.</p>
<p>Ausgerechnet jetzt steht zu allem Überfluss eine Überarbeitungsphase an, in der ich mich intensiv um die Charakterbeschreibungen und die Schauplätze kümmern wollte. Beides ist wichtig, da ich festgestellt habe, dass es da in einigen Punkten noch an Lebendigkeit in meiner eigenen Vorstellung fehlt. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich in <em>meinem </em>Potter-Universum wieder richtig zurechtgefunden habe. Mittlerweile stehen meine Charakterbeschreibungen und Biographien und ich bin zufrieden. Zumindest, was die Beschreibung im Konzept angeht. Fehlt noch die Umsetzung im Manuskripttext. Aber ich habe ja noch ein paar Wochen Urlaub&#8230; </p>
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		<title>100.000</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Detlef Köhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2005 18:57:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[einfach alles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Textlänge]]></category>
		<category><![CDATA[Ueberarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist passiert: Heute, am ersten Tag der dritten Überarbeitung des Manuskriptes, hat es die Schwelle von 100.000 Wörtern überschritten! Nicht, dass ich das beabsichtigt hätte. Es ist halt einfach passiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/08/10/100000/">100.000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist passiert: Heute, am ersten Tag der dritten Überarbeitung des Manuskriptes, hat es die Schwelle von 100.000 Wörtern überschritten! Nicht, dass ich das beabsichtigt hätte. Es ist halt einfach passiert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de/2005/08/10/100000/">100.000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dastapfereschreiberlein.de">Das tapfere Schreiberlein</a>.</p>
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