Tag Archives: Probeleser

Rückläufe aus der ersten Leserunde

Fünf Ausdrucke habe ich erstellt und verteilt. Verwertbares Feedback habe ich bisher von zweien meiner Leser, die das Manuskript bereits komplett durchgearbeitet haben.

Das (für mich) wichtigste Ergebnis ist, dass ich es (das Manuskript) nicht einstampfen werde. Es geht weiter!

Es gab (natürlich) kein Lob über den grünen Klee. Wenn dem so wäre, müsste ich auch argwöhnen, mir zu unkritische Testleser gesucht zu haben. Ich würde jedoch beide als durchaus gnadenlose Kritiker einstufen. Insofern hat ihr Feedback viel Gewicht. Es sind schon einige sehr wesentliche Punkte angemerkt worden. Bei Fragen inhaltlicher Art werde ich erstmal den Rücklauf aller fünf Statements abwarten und dann Punkt für Punkt entscheiden, ob und wo ich ändere. Allerdings gibt es auch ein paar grundsätzliche Mängel, die festgestellt wurden. Manches davon hatte ich selber schon immer in Verdacht, noch nicht koscher zu sein. Das wurde mir jetzt bestätigt. Auf der einen Seite ist das natürlich ganz okay, weil es mir zeigt, dass mein eigener Eindruck von bestimmten Dingen noch in Ordnung ist und dass die Selbstreflektion funktioniert. Andererseits handelt es sich um Punkte, die zum Teil recht weitreichend sind und die größere Änderungen zur Folge haben werden.

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es ist soweit… Betatest!

Der Entschluss kam ganz plötzlich, heute morgen, als ich auf dem Weg ins Büro war: Obwohl die aktuelle Überarbeitung noch nicht abgeschlossen ist, werde ich meinen Testlesern das Manuskript in die Hände drücken. Der Grund, warum das gerade jetzt passiert, ist einfach: Ich werde bald ein paar Tage Urlaub vor mir haben und hoffe, in dieser Zeit wieder ein gutes Stück voranzukommen. Wenn meine Testleser während meines Urlaubs die Lektüre fertig bekommen, kann ich anschließend damit fortfahren, gegebenenfalls fällige Änderungen zu übernehmen.

Ich muss sagen, ich bin einigermaßen nervös darüber, dass jetzt erstmals Leute in der Geschichte lesen werden, die ich seit fast einem Jahr verzapfe…

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Geduld

Einst war ich in dem Irrtum befangen, ich könne ein Manuskript in dem Umfang, wie es jetzt vor mir liegt, in einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten fertigstellen (fertig natürlich versehen mit allen möglichen Konjunktiven). Leichtsinnigerweise erzählte ich daraufhin einigen Leuten, naja, zu früh davon und versprach außerdem, den Text zu gegebener Zeit zum Probelesen rauszurücken. Was ich nicht bedacht hatte, war zum Einen, wie lange ich tatsächlich noch brauchen würde und zum anderen, mit welcher Ungeduld und Hartnäckigkeit mir die Leute in Ohren liegen würden, ich möge doch bitte endlich in die Kontakte kommen. ;)

Ja, einer meiner lieben Freunde muss sogar einen guten Draht zum ›Guess What‹, dem Sprachorgan der Magier haben, denn gestern stattete mir ein Journalist des ›Guess‹ einen Besuch ab.

Lesen Sie, was dabei herauskam…

Dave: “Oh, hallo Alex. Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches?”
Alex: (verblüfft) “Sie kennen mich?”
Dave: “Na klar, Alex. Ich habe neulich mit großem Interesse Ihr Interview mit Puffie gelesen.” (siehe Die Evolution eines Namens, Anm. d. Red.)
Alex: “Oh, freut mich. Ich hoffe, es ist nichts Falsches rübergekommen…”
Dave: “Nein nein, war alles in Ordnung so weit. Also: Was gibt’s heute?”
Alex: “Tja, Herr K…”
Dave: “Dave.”
Alex: “Gut, denn, Dave… Ich bin von ein paar Leuten angesprochen worden, die sich fragen… und die mich fragen, wie lange es denn noch so dauert, bis Sie… und bis sie…”
Dave: (lacht) “Ist nicht Ihr Ernst, oder? Sie lassen sich auch für alles vor den Karren spannen, was? Ich hol uns erstmal was zu trinken. Könnte ja länger dauern. Kaffee, Scotch, Bier?”
Alex: “Ich, äh, Kaffee wäre nett.”
Dave: “Schließe mich an. Augenblick, bin gleich wieder da…”

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Erledigung offener Punkte

Einmal muss Schluss sein. Wenn man einer Geschichte immer wieder neue Aspekte hinzufügt, kommt man ja nie zum Ende.

Nur, um es zu verdeutlichen: Es existiert. Das Ende, meine ich. Es ist geschrieben. Schon mehrfach. Seit der Erstellung der Rohfassung ist die Geschichte insoweit komplett, als dass sie einen Beginn, einen linearen Handlungsverlauf mit Spannungskurve, einen Höhepunkt mit Auflösung der Handlungsfäden und ein Ende hat. Es war nur immer wieder notwendig, der Geschichte zusätzliche Aspekte hinzuzufügen, um sie inhaltlich abzurunden. Das sollte nunmehr mit der Beendigung der dritten Überarbeitung geschafft sein.

Bei der ganzen Überarbeiterei bleiben aber immer ein paar Sachen übrig, die man vor sich herschiebt und die sich in einer fetten Offene-Punkte-Liste ansammeln. Diese abzuarbeiten ist Thema der vierten Überarbeitung.

So fehlen mir zum Beispiel immer noch ein paar Namen. Unter anderem für Fred und George, Mrs. Norris und Parvati Patil verwende ich im Manuskript immer noch die Originalnamen, weil mir noch nichts Vernünftiges eingefallen ist. Solche Lücken müssen irgendwann mal geschlossen werden. Dass das mit den Namen nicht immer so einfach ist, hatte ich ja bei Die Evolution eines Namens schon mal beschrieben. Speziell bei Fred und George tue ich mich schwer. Da vergehen schon mal Tage über diversen Recherchen, Erarbeiten von Entwürfen und dem Verwerfen derselben.

Außerdem habe ich noch eine lange Liste mit Bezeichnungen einiger Schulfächer, den Namen zweier der vier Häuser, Namen einiger magischer Tiere und Pflanzen und manches mehr, was im Manuskript nicht immer durchgängig konsistent ist. Dazu befinden sich am Rand des Textes ungefähr 130 Kommentare (aus der Überarbeitungsfunktion der Textverarbeitung), die abzuarbeiten sind.

All das wird mich für einige Wochen beschäftigen. Allerdings sollte sich der Gesamtumfang des Textes dabei nicht mehr wesentlich verändern. Und wieder rückt der Zeitpunkt ein wenig näher, da ich irgendwann das Manuskript zum Probelesen rausrücken werde. Dazu, liebe ungeduldige Testleser, werde ich in den nächsten Tagen mal was unter dem Titel Geduld schreiben.

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