Kategorie: Schreiben

  • Glanzbildchen und Babynahrung

    Es ist ja beileibe nicht so, dass man nur beim Schreiben von Sachbüchern etwas zu recherchieren hätte. Was habe ich nicht schon alles nachgeschlagen: Wie ist der lateinische Name der Wildkirsche? Was frisst der Gemeine Feldhamster? Seit wann wird die Mercedes A-Klasse gebaut? Das Internet erspart einem dabei Gottseidank manches peinliche persönliche Gespräch über das…

  • Rückläufe aus der ersten Leserunde

    Fünf Ausdrucke habe ich erstellt und verteilt. Verwertbares Feedback habe ich bisher von zweien meiner Leser, die das Manuskript bereits komplett durchgearbeitet haben. Das (für mich) wichtigste Ergebnis ist, dass ich es (das Manuskript) nicht einstampfen werde. Es geht weiter! Es gab (natürlich) kein Lob über den grünen Klee. Wenn dem so wäre, müsste ich…

  • Heinrich vs. Harald

    „Es heißt nicht Heinrich, sondern Harald Töpfer.“ Mehr oder weniger nachdrücklich höre ich diesen Satz, seit Freunde von mir und ich bei Unterhaltungen über Harry Potter erstmals den Namen Heinrich Töpfer in den Mund nahmen. In der Tat besteht alles andere als Einigkeit, was die richtige Übersetzung des Namens Harry Potter angeht. Unabhängig davon, dass…

  • es ist soweit… Betatest!

    Der Entschluss kam ganz plötzlich, heute morgen, als ich auf dem Weg ins Büro war: Obwohl die aktuelle Überarbeitung noch nicht abgeschlossen ist, werde ich meinen Testlesern das Manuskript in die Hände drücken. Der Grund, warum das gerade jetzt passiert, ist einfach: Ich werde bald ein paar Tage Urlaub vor mir haben und hoffe, in…

  • Kurz und knapp: Die Selbstkasteiung

    Der nächste Überarbeitungszyklus steht an (ich glaube, es ist der fünfte, oder?). Nachdem die Geschichte jetzt vollständig ist, alle Charaktere vernünftig eingeführt sind, alle Szenen beschrieben und alle Schauplätze vorgestellt, könnte man, übertragen auf das Drehen eines Films sagen: Die Sache ist im Kasten. Und was folgt beim Film, wenn die Story abgedreht ist? Richtig:…

  • Geduld

    Einst war ich in dem Irrtum befangen, ich könne ein Manuskript in dem Umfang, wie es jetzt vor mir liegt, in einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten fertigstellen (fertig natürlich versehen mit allen möglichen Konjunktiven). Leichtsinnigerweise erzählte ich daraufhin einigen Leuten, naja, zu früh davon und versprach außerdem, den Text zu gegebener Zeit zum…

  • Erledigung offener Punkte

    Einmal muss Schluss sein. Wenn man einer Geschichte immer wieder neue Aspekte hinzufügt, kommt man ja nie zum Ende. Nur, um es zu verdeutlichen: Es existiert. Das Ende, meine ich. Es ist geschrieben. Schon mehrfach. Seit der Erstellung der Rohfassung ist die Geschichte insoweit komplett, als dass sie einen Beginn, einen linearen Handlungsverlauf mit Spannungskurve,…

  • Dritte Überarbeitung: Kennst du deine Charaktere?

    Zur dritten Überarbeitung hatte ich ja kurz schon was in Harry Potter 6 und die Folgen geschrieben. Ist zwar schon eine ganze Weile her, aber die Einarbeitung der Charakter- und Schauplatzbeschreibungen läuft tatsächlich immer noch. Es hat sich ergeben, dass die feinere Ausarbeitung einiger Charaktere auch zu neuen Handlungsaspekten geführt hat. Sie haben eben ihren…

  • Die Evolution eines Namens

    Die Namen der Figuren spielen in einer Parodie eine wichtige Rolle. Für sie gelten andere Regeln, als für gewöhnliche Namen in ernsthaften Geschichten. Sie sollen originell sein, wenn möglich witzig, und sie sollen Rückschlüsse auf die Figur in der Originalvorlage ermöglichen. Sprich: Es muss erkennbar sein, welche Figur parodiert wird. Wie entsteht denn nun ein…

  • Harry Potter 6 und die Folgen

    Vor einigen Tagen ist „Harry Potter und der Halbblutprinz“ erschienen. Klar, dass ich mir den sofort kaufen und lesen musste. Und ebenso klar war eigentlich, dass das unversehens zu Problemen für die Fortsetzung meiner Arbeit führen würde. Viele der Locations und Personen des Originals kommen in parodierter Form auch in meinem Text vor. Ist ja…